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Notfall in Italien - dringend Zuhause gesucht!



Milla, Englisch Setter, tricolor, weiblich, nicht kastriert, 11 Jahre. Milla wurde alt und sehr krank, am Ende ihrer Kräfte, in einem Tierheim in Italien abgegeben. Ein Skelett....In einem Tierheim, in dem Hunde in einer riesigen Gruppe von über hundert Tieren leben, hat ein solch schwacher Setter keine Überlebenschance. Milla konnte in Italien zeitlich befristet und leider nur provisorisch ausserhalb des Tierheims untergebracht werden. Doch auch dort ist ausser der notwendigsten Versorgung nicht adäquat für sie gesorgt. Milla leidet an Diabetes und einem Herzproblem. Sie benötigt mehrmals täglich geeignetes Futter, 2 tägliche Insulinspritzen. Millas Krankheiten müssen gut beobachtet, ärztlich kontrolliert werden. Wie beim menschlichen Diabetes können entsprechende Spätschäden auftreten. Und es ist klar, dass diese Hündin endlich das warme Sofa und Herz braucht, dass jeder verdient. Milla ist an das Leben im Haus gewöhnt, ist mit allen anderen Hunden verträglich, mag Katzen und ist im Umgang absolut unproblematisch.
Milla möchte kleine Spaziergänge machen, eine alte Dame....und braucht viel Ruhe und stressfreie Umgebung. Ein kleiner Garten für das Mittagsschläfchen in der Sonne wäre toll.



Die Rückgabe in das italienische Tierheim steht kurz bevor und bedeutet für das kranke Tier eine Katastrophe und die dortigen Tierschützer suchen händeringend nach einem Zuhause für Milla.

Wir von der Setterburg möchten helfen und suchen also dringend eine Familie mit  Verantwortungsgefühl, den entsprechenden finanziellen Möglichkeiten und sehr viel Herz!!

Kontakt: Sylke Beyer, Tel.: 09444/977873, Mobil: 0160/94766006, e-mail: ambatchseka@yahoo.de oder Fani Masso in Italien, e-mail: fanimasso@yahoo.de oder Telefon: 0039 0564 633315





Update 12.04.12: Pia ist vor gut anderthalb Wochen umgezogen - zu unserer Patience (vermittelt 2009). Danke an Evelyn und Andreas, dass sie das möglich gemacht haben. Leider wurde Pia, die sich bei einer Dame in Hundepension über ein gutes Jahr befand, medizinisch unterversorgt, ist zu dünn, hat offene Geschwüre und die Krallen sind zu lang. Genaugenommen hat Evelyn mir geschrieben, sie wäre ein Bild des Jammers - Tierleid mitten in Deutschland! Jetzt ist erstmal wieder ein Tierarztmarathon angesagt. Wir von der Setterburg haben versprochen, bei der Bezahlung des Bluttests und des Herzultraschalls und der Röntgenaufnahmen zu helfen. Vielleicht mag uns ja der eine oder andere dabei unterstützen. Pia lässt es sich übrigens gut gehen, ist fröhlich und aktiv und frißt wie ein Scheunendrescher!



Pia, Pudelpointer Hündin, Alter 12 -14 Jahre, nicht kastriert, kommt aus einem Jägerhaushalt. Der Altjäger ist nun verstorben und Pia sucht einen Alterswohnsitz bei Leuten, die diese Jagdhundrasse zu schätzen wissen. Eine genaue Altersangabe kann noch nicht gemacht werden, Pias Papiere sind momentan nicht auffindbar. Pia war immer ein Familienhund, ist sehr menschenbezogen und völlig unkompliziert. Sie ist bindungsstark und mag auch Kinder sehr gern. Pia durfte bei ihrem Herrchen im Bett schlafen und wurde einmal sehr geliebt. Sie hat natürlich die Jagdausbildung durchlaufen. Deshalb ist ihr ein Zusammenleben mit Katzen und Kleintieren nicht möglich. Anderen Hunden gegenüber verhält sich Pia ausgesprochen freundlich bis neutral. Hundefreunde durften sie früher problemlos in ihrem eigenen Haus besuchen. Die alte Pudelpointerhündin ist ein sehr liebenswerter Hund, sie kann problemlos überall hin mitgenommen werden und dem Autofahren gehört ihre große Leidenschaft. Pia kann problemlos stundenweise alleine bleiben. Sie ist wachsam, aber kein Kläffer. Pia leidet unter einer Herzschwäche, die die Gabe von Medikamenten notwendig macht.

Wir suchen für Pia eine Familie, die die hohe Intelligenz und anderen hervorragenden Rasseeigenschaften der Pudelpointer zu schätzen weiß. Die Erben des Altförsters sind weiterhin bereit, die medizinischen Kosten für Pia zu tragen.

Kontakt: Sylke Beyer, ambatchseka@yahoo.de, Tel.: 09444/977873 oder mobil: 0160/94766006






Fünf Endpflegestellen gesucht!

Endpflegestelle für einen besonderen Gordon Setter gesucht
„You are like a hurricane, there's storm in your eyes“




Manchmal gibt es Tage, an denen ich mein Bauchgefühl verfluche. Ich habe ihn gesehen – einen Gordon Setter in der Abdeckerei des ungarischen Miskolc. Es steht in der Beschreibung „jung“. Als ich mir die Bilder anschaue, durchfährt es mich mal wieder: Der ist nicht jung, der ist deutlich älter, als man denkt, Gordon Setter sind oft bis ins hohe Alter aktiv und da kann man sich schon mal irren. Wir haben uns also um ihn bemüht und konnten ihn in die Nähe von Budapest in die kleine Hundeauffangstation bringen, die wir schon lange unterstützen.



Ich habe noch nie einen Setter in diesem Zustand gesehen – das gesamte Fell von vorn bis hinten in Rastas verfilzt, dünn, keine Muskeln. Die Ohren am Halsfell so angewachsen, dass man Mühe hatte, ihm ein Halsband anzulegen. Sein erster Weg führte also in den Hundesalon, wo man ihn über mehrere Stunden wieder gesellschaftsfähig gemacht hat. Bei all dem war er geduldig, brav und komplett aggressionslos, er hat alles über sich ergehen lassen – und wenn man ein Fell in diesem Zustand entfilzen muss, dann tut das schon mal weh. Bei dieser Gelegenheit bekam er auch seinen Namen: Marley a Bob. Marley ist tätowiert und deshalb ist es gelungen, sein eigentliches Alter heraus zu finden. Marley ist 11 Jahre alt. Und Marley ist etwas ganz Besonderes: Er ist ein Altsetter mit dem Benehmen eines Junghundes, der gerade die Welt entdeckt. Er ist wie ein Hurricane, dabei entzückend süß und freundlich mit allen Lebewesen, allerdings erschreckt er die Katzen mit seinen küssenden Liebesbeweisen zu Tode – und andere Hunde sind doch eher angenervt von seinen stürmischen unbekümmerten Annäherungsversuchen. Wie man sich einem anderen Hund richtig begegnet, muss er noch lernen, so wie andere Junghunde halt auch. Marley möchte im Moment die Welt entdecken, sobald ein Mensch zur Tür geht, drängelt er sich mit durch, sobald sich die Autotür öffnet, ist er quasi schon draußen – und die Welt, durch die er lachend zieht, gehört ihm. Er kann sie stundenlang erkunden und wird nie müde, etwas Neues zu entdecken. Ruft man ihn, kommt er allerdings sofort zurück, was für seine Bindungsfähigkeit an Menschen spricht.



Die tierärztlichen Untersuchen haben ein paar Auffälligkeiten im Blutbild ergeben. Zwei Leberwerte sind leicht erhöht und die Thrombozyten auch. Das kann auf einen Tumor hindeuten, aber auch auf eine Gallenerkrankung. Eine genaue zuverlässige Diagnostik ist erfahrungsgemäß in Ungarn nicht möglich. Und deshalb möchten wir den Buben gerne so schnell wie möglich in die Setterburg holen. Momentan sind aber alle unsere Pflegeplätze belegt. Wir suchen also für Marley eine Endpflegestelle, die seinen Bedürfnissen gerecht wird – und der es bewusst ist, dass Marley vielleicht im ungünstigsten Fall nicht mehr soviel Lebenszeit bleiben wird. Die Kosten für ihn werden wie immer von der Setterburg getragen.

Kontakt: Sylke Beyer, e-mail: ambatchseka@yahoo.de, Tel.: 09444/977873 oder Mobil unter 0160/94766006

Update 06.02.12: Pflegestelle gefunden! Danke an Simone und Gunnar!



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Hera, Gordon Setter, geboren am 26.08.2001. Hera ist gut erzogen und war 5 Jahre im Hundeverein in dem sie die eine oder andere Prüfung ablegen musste und den ein oder anderen Pokal abgestaubt hat! Sie hat von klein auf alles kennen gelernt – Auto, Restaurants, Innenstädte, shoppen gehen, Urlaub am Strand. Hera ist ein ganz lieber verschmuster Gordon Setter, der den ganzen Tag mit Frauchen oder Herrchen kuschelnd auf dem Sofa liegen könnte. Sie ist ein ganz treuer Begleiter, was Ihre großen braunen Augen immer wieder verraten. Sie liebt das Wasser und geht mit großer Freude schwimmen. Dem Essen gehört ihre ganz große Liebe. Sie versucht bei jeder Gelegenheit an Futter zu kommen und kann sooo schön betteln (herzergreifend). Zu dem ist sie total Kinderlieb und kann mit Krach umgehen, geniest aber auch gerne ein paar Stunden am Tag die Einsamkeit ihres Körbchens!



Sie bellt in gewohnter Umgebung so gut wie nie, singt aber dass ein oder andere Liedchen wenn sie sich freut, zum Beispiel wenn man von der Arbeit wieder kommt. Wenn man sich mit Hera auf den Boden legt und sie streichelt, streichelt sie mit ihren Pfoten zurück. Da geht einem das Herz auf. Durch eine ganz leichte Schilddrüsenunterfunktion hat Hera im Gegensatz zu anderen Settern relativ kurzes, weiches Fell und die ein oder andere lichte Stelle. Sie lässt sich gerne bürsten und ab und zu haben wir sie zum Hundefriseur geschickt, was sie alles gerne mitgemacht hat. Spaziergänge und Treppensteigen fallen ihr zunehmend schwerer, Rücken und Hinterbeine wollen nicht mehr so, wie sie gerne will.
Hera lebt jetzt seit fast 4 Jahren vereinsamt, bedingt durch Arbeit und Kind kam der Hund viel zu kurz. Nun hat ihre Besitzerin schweren Herzens entschlossen, sie abzugeben, in ein Zuhause, in dem sie noch ein paar Jahre ihre verdiente Aufmerksamkeit bekommt. Sie wird es den neuen Herren mit dem einen oder andern Küsschen danken. Ihr Verhalten mit anderen Hunden unterwegs kann eher als unsicher bezeichnet werden. Bei Spaziergängen bellt sie andere Hunde kurz an und wenn sie ihr zu nah kommen werden die kleinen Zähnchen gezeigt. Gebissen hat sie noch nie. Bis jetzt war Hera ein Einzelhund. Sie hat schon mal für 2 Wochen mit ca. 15 Hunden als Urlaubsbetreuung in einer Hundepension gewohnt, da hat sie sich wohl mit den anderen Hunden verstanden, sich aber nicht all zu sehr für die anderen interessiert und sich lieber mal zurückgezogen oder sich zwischen den Beinen des Betreuers versteckt.

Wir suchen für Hera eine Endpflegestelle, damit wir sie zur Setterburg übernehmen können. Die Kosten werden wir über die Setterburg tragen. Momentan befindet sie sich noch bei ihrer ursprünglichen Besitzerin im Raum Dortmund. Kontakt: Sylke Beyer, e-mail: ambatchseka@yahoo.de, Tel.: 09444/977873 oder Mobil unter 0160/94766006

Update 12.02.12: Pflegestelle gefunden! Danke an Jürgen und Norbert!




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Klein, moppelig und eine Knutschkugel - das ist Mathilde. Geschätzte 12 Jahre alt, vielleicht auch älter, English Setter orange belton, Fundhund.



Mathilde hat das rechte Auge bei einem Verkehrunfall verloren, auf dem anderen sieht sie nicht mehr viel. Die Ohren sind so entzündet, dass sie auch nicht mehr so viel hört - mit fortschreitender Behandlung konnte allerdings auch hier ein Erfolg verzeichnet werden. Mathilde ist durchaus noch gut zu Fuß unterwegs, das Tempo könnte man allerdings dann doch eher als gemäßigt beschreiben, denn der alte Rücken ist auch nicht mehr der Beste.



Ganz wichtig in Mathildes Leben ist Essen (damit sollte sie es aber nicht mehr übertreiben) und in den Arm nehmen. Mathilde ist ausgeglichen, anhänglich, kann alleine bleiben und ist verträglich mit Hündinnen und Rüden, auch wenn sie aufgrund ihres Handicaps und der damit verbundenen Schwierigkeiten und Unsicherheiten ein wenig mehr Anlaufzeit benötigt. Für Mathilde suchen wir eine kompetente Endpflegestelle, die dem Mädel die Fürsorge angedeihen lässt, die jeder alte Hund benötigt und der es vollkommen egal ist, dass Mathilde fast vollständig blind und sehr schwerhörig ist. Die Kosten werden wie immer von der Setterburg getragen. Mathilde befindet sich momentan noch in Italien und kann jederzeit nach Deutschland kommen. Kontakt: Sylke Beyer, Tel.: 09444/977873 oder Mobil 0160/94766006, e-mail: ambatchseka@yahoo.de



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Die tricolor English Settergündin Lizi wurde im Jahr 2000 geboren und kam nach einer Beschlagnahmung 2006 in die Obhut ungarischer Tierschützer. Sie ist geimpft, gechipt und kastriert. Lizi wurde vermittelt und lebte glücklich und zufrieden einige Jahre bei ihrem neuen Besitzer, bis dieser unerwartet im vergangenen Jahr starb. Das große, ca. 30kg schwere Mädel war nun bereits 11 Jahre alt und kam zurück zu den ungarischen Tierschutzkollegen - todunglücklich, da sie bei ihrem verstorbenen Besitzer das Leben hatte, was man schlicht und ergreifend als vorbildlich bezeichnen kann: Liebe und Fürsorge den ganzen Tag und im Bett schlafen durfte sie auch.



 
Lizi ist ein Mädel, das man nicht unbedingt als immer verträglich mit anderen Hündinnen bezeichnen kann. Hier entscheidet die Sympathie. Rüden findet sie klasse, aber eigentlich wünschen sich ihre jetzigen Betreuer einen Einzelplatz für sie. Auch wenn sie momentan in einer größeren Hundegruppe lebt - Lizi ist einfach unglücklich dabei.
 
Sie genießt lange Spaziergänge und manchmal spielt sie noch mit anderen Rüden. Und sie liebt es, Ball zu spielen und zu apportieren, allerdings darf sich ihr dann kein anderer Hund nähern, denn ihren Ball, den bewacht und verteidigt sie dann mit Vehemenz.

Gutem Essen gehört ihre Leidenschaft und sie kann mit Futter prima motiviert werden. Noch mehr genießt sie tägliches Bürsten - dann legt sie sich auf den Rücken und zeigt ihren Bauch. Sie ist grunderzogen, gehorcht, aber manchmal zeigt die alte Lizi die Störrigkeit, die wohl jedem Setter innewohnt.



Wir suchen für Lizi eine Endpflegestelle, damit sie ein Setterburgler werden kann. Eine Familie, die möglichst nur für sie da ist und die ihr einen Platz bieten kann, den sie ursprünglich bei ihrem verstorbenen Besitzer hatte. Wenn Sie Lizi das bieten können, was sie so sehr vermißt, dann melden Sie sich bitte bei Sylke Beyer, e-mail: ambatchseka@yahoo.de, Tel.: 09444/977873 oder Mobil unter 0160/94766006.

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Nellie, 13 Jahre alt, Setter Mix Mädel. Leider ist Nellies Herrchen im Dezember 2011 verstorben. Nellie hat 3 Tage neben ihm gesessen und über ihn gewacht – ohne Futter und vor allem ohne Wasser. Dabei hat sie nach tierärztlicher Auskunft wahrscheinlich den nun diagnostizierten Nierenschaden davon getragen. Das alte Mädel ist eine äußerst sympathische Hündin: Freundlich, ruhig, ausgeglichen, anhänglich und absolut sozialverträglich. Nellie befindet sich momentan in einer Tierpension in 59469 Ense-Niederense.



Update 28.01.12: Pflegestelle gefunden! Nellie wird Setterburgler - Danke an Kristina und Sebastian!

Wir wissen, wie schwer es wird, für Nellie ein neues Zuhause zu finden und würden darum das alte Settermixmädel gerne zu einem Setterburgler machen. Dafür suchen wir eine Endpflegestelle. Kontakt: Email ambatchseka@yahoo.de, Telefon: 09444/77873 oder mobil 0160/94766006




Das Jahr 2011 geht zu Ende. Ein Jahr, in dem Freud und Leid für die Setterburg und ihre Bewohner so dicht beieinander lagen, wie wohl noch nie zuvor. Auch in diesem Jahr haben wir viel Unterstützung erfahren. Viele haben uns wieder unter die Arme gegriffen, haben mit angepackt, uns Mut zugesprochen, haben Hunde in Pflege genommen und haben uns vor allem geholfen, die horrenden Tierarztrechnungen zu begleichen. Dafür aus tiefstem Herzen Danke!

2011 war das Jahr der Veränderungen für uns. Wir haben uns aus den Vermittlungen zurück gezogen, als der Wind im Tierschutz immer rauer wurde. So rau, dass die alten, gehandicapten immer mehr die Leidtragenden des von Wirtschaftlichkeiten geprägten Tierschutzes wurden. Wir haben Anfeindungen über uns ergehen lassen müssen, haben aber noch mehr Freunde gefunden. Und das ist gut so, denn letztendlich ist es so, das wahre Leben.

Achtmal mussten wir in diesem Jahr Abschied nehmen, acht unserer Freunde haben uns verlassen, soviel wie noch nie. Und wir haben jedesmal einen wahrlich hohen Preis für das gezahlt, was wir hier tun. Zurück blieben trauernde Familien. Wir danken vor allem unseren Pflegestellen, die es immer wieder auf sich nehmen, die Setterburghunde, die wir nur allzuoft in einem Zustand übereignet bekommen, der jeglicher Beschreibung spottet, in ihr Leben zu begleiten und die doch zuletzt einen schweren Weg mit ihnen beschreiten müssen.

Danke an alle, die mitgeholfen haben, die Setterburg zu einer Schutzfestung zu machen! Frohe Weihnachten und rutscht gut rüber, ins Jahr 2012!



 


Mirek hat eine OP - und braucht Hilfe!

Jungsetter Mirek kam im Januar 2010 in die Setterburg, nachdem ihn sein Besitzer abgegeben hatte. Mirek ist mit 2 mißbildeten Hüften auf die Welt gekommen. Eine davon haben wir sofort operieren lassen. Nun ist es soweit und die zweite Hüfte ist dran, denn sie tut ihm ziemlich weh.



Mirek sitzt nun seit Tagen hier und zerbricht sich seinen kleinen Kopf, wie er die Rechnung bezahlen soll. Sein Vorschlag war, er fängt das Futter für das Setterburgrudel in Zukunft selbst und verkauft es an die anderen. Oder er verscherbelt halt dem Onkel Lord sein Megasofa. Wir halten beides für keine so gute Idee, also habe ich ihm versprochen, einen Spendenaufruf zu veröffentlichen. Die erste HüftOP (Femurkopfresektion) hat 780 Euro gekostet und die zweite wird sich in etwa dem selben Rahmen bewegen, wenn keine Komplikationen auftreten. Ich werde hier immer den aktuellen Spendenstand veröffentlichen. Herzlichen Dank schonmal an alle, die den Jungspund unterstützen!



Ach ja - ein bissl Daumendrücken kann Mirek auch gebrauchen, am 09.10.11 ist es soweit!


Spendenkonto Tierfreunde Niederbayern e.V.;
Konto-Nr. 30 71 71 5, Sparkasse Landshut (BLZ 743 500 00), Verwendungszweck: OP Mirek




Spenden: 80,-€ von Dittmar Schwarz und Beate Reuter, 80,-€ von Erika mit Franzl und Nelly, 100,-€ von Sibylle E., 100,-€ von Sybille und Hans Joachim Beyer, 1.000,- € von Sanne, Hans mit Füles, Baileys und Fanny, 100,- € von Felicitas und Gottfried W., 50,- € von Sandra, Uli mit Sai und Brixes, 55,- € von Mireks Patentante Pia mit Milo aus Kreta, 200,- € von Stephan B. 25,- € von einer lieben Freundin, die anonym bleiben möchte, 100,- € von Juliane R.und 150,- € von Petra und Hartmut W..

Liebe Spender,

damit ist Mireks OP nicht nur mehr als gedeckelt, wir können auch noch die nicht ganz billigen Futterzusätze zum Gelenkaufbau für die nächsten Wochen bezahlen. Als ich heute auf unser Vereinskonto geschaut habe, war ich schlichtweg überwältigt von soviel Anteilnahme, die dem kleinen Mirek zukommt! Und ich hatte wirklich ein paar Tränen im Auge, denn das ist einem Setterburgler noch nie passiert! Danke, dass Ihr alle so um unsere Schützlinge besorgt seid und mit uns mitfiebert! Herzlichen Dank an alle! Das ist einfach unglaublich ....

Nun muss ich zugeben, dass wir einen ziemlichen Überschuß an zweckgebundenen Spenden erreicht haben. Deshalb habe ich heute nach Erreichen des Spendenlimits alle Spender angeschrieben, was mit dem überschüssigen Geld passieren soll. Ich würde es gerne auf Altsetter Rubios Konto "transferieren", denn der hat noch dicke Schulden in Höhe von 1.200 Euro in der Tierklinik für TumorOP, Kastration, Zahnsanierung und natürlich den stationären Aufenthalt wegen der Anaplasmose-Infektion samt langwieriger Nachbehandlung. Alle Spender, die keine Mail von mir erhalten haben, deren Mailadresse habe ich schlichtweg nicht. Bitte meldet Euch bei mir, damit wir abklären können, was mit dem Spendenüberschuss passieren soll oder welchem Hund es eventuell zu gute kommen kann.


Nochmals tausendmal Danke,
Eure Setterburgler




In eigener Sache ...

... die Setterburg schließt die Tore!

Nicht ganz, aber wir strukturieren um – Tierschutz wird es bei uns immer geben, aber ab jetzt machen wir es anders. Das ist keine Kurzschlussreaktion, sondern eine Entscheidung, die über Monate gereift ist.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Viele der Besucher meiner Website werden bemerkt haben, dass unsere Hunde mittlerweile fast komplett überaltert sind. Die Verweildauer der Hunde in den Pflegefamilien und bei uns ist dementsprechend lang, die Vermittlungen eher schleppend. Aus Wochen sind Monate geworden, manchmal werden es Jahre. Wenn ich ehrlich bin, muss ich gestehen, dass eine Weitergabe der Hunde in andere Familien an dieser Stelle sinnlos wird, weil sie den Hunden nicht gut tut, denn in diesem Zeitraum sind sie bereits angekommen, in ihrem ganz persönlichen und eigenen Zuhause.
Die Ansprüche der Adoptanten sind mittlerweile ins schier Unendliche gewachsen. Ein durchaus hausgemachtes Problem in Sachen Tierschutz. Wenn man sich im Internet auf den zahllos scheinenden Vermittlungsseiten von Vereinen und privaten Initiativen herumtreibt, kommt man sich teilweise schon vor, wie auf den Katalogseiten eines namhaften Versandhauses. Alle lieb, alle brav, alle unkompliziert und jung. Wenn man ein wenig gesunden Menschenverstand walten lässt, kommt man sehr schnell darauf, dass hier etwas nicht stimmen kann. Also ist auch die Erwartungshaltung an genau jenen Hund dementsprechend hoch. Und die kann dieser in den allerseltendsten Fällen aufgrund seiner Vita gerecht werden.
Alles in allem führt das zu realsatirischen Auswüchsen, wenn hier doch mal einer sich nach einem alten Hund erkundigt – da wird gefragt, ob Barát auf Kommandos hört (kann er nicht, weil er taub ist und das steht auch so in seiner Anzeige) oder ob der Hund eine eigene Leine und ein Halsband besitzt, da man die alte ja nach dem Tod des eigenen Hundes verschenkt hat.

Apropos hausgemachte Probleme in Sachen Tierschutz: Hat ein Tierschutzverein dann doch mal einen alten, kranken Hund irgendwo im Ausland sitzen, dann lässt man dem erst dann die medizinische Versorgung zukommen, wenn man einen Platz für ihn gefunden hat (s. Geschichten aus Siegenburg – Es ist was faul ...). Lohnt sich ja eher nicht. Ein Zustand, der für mich persönlich geradezu unerträglich ist. Die meisten Tierschützer, die ich kennen gelernt habe, vermitteln Hunde vom grünen Tisch aus, ohne diesen Hund auch nur einmal gesehen zu haben. Es tut mir leid, aber das ist nicht die Art von Tierschutz, die ich betreiben werde.
Und dann ist da noch die Sache mit den Transporten. Da werden Dutzende von Hunden und Katzen zusammengepfercht und quer durch Europa gekarrt. Ohne Sinn und Verstand, im Sommer bei glühender Hitze. Die Todesfälle der letzten Wochen dürften bekannt sein ... ich persönlich halte schon den Transport von mehr als 5 Hunden in einem Auto über viele Stunden, manchmal Tage für unverantwortlich. Auf der anderen Seite werfen mir Leute Spendengeldverschwendung vor, wenn ich wegen einem alten Setter einen Transport bis Ungarn mache. Dann darf ich mir anhören, ob es nicht sinnvoller wäre, noch ein paar gut vermittelbare Hunde mitzunehmen. Nein, ist es nicht – denn die gut vermittelbaren jungen Hunde lassen sich im Ausland ebenso gut vermitteln wie bei uns. Und wenn man dann noch Kooperationspartner an der Hand hat, die das zuverlässig tun und den potentiellen Adoptionsfamilien auf die Finger schauen, dann macht der Verbleib der Hunde in ihrem Herkunftsland doppelt Sinn. So gehen die Hunde in Ungarn in ihre Familien ausschließlich geimpft, kastriert und gechipt – und das geschieht auch mit unserer (finanziellen) Unterstützung. So geschehen mit den Setterburglern Zeke, Vukmir und Naike. Das ist der Tierschutz, den ich machen werde, auch wenn für uns hier letztendlich keine Adoptionsgebühren ankommen. Man kann so etwas nicht mit wirtschaftlichen Interessen messen.
Leider habe ich in letzter Zeit immer mehr den Eindruck, dass sich der Tierschutz in eine sehr negative Richtung entwickelt. Oder es ist mir vorher nicht aufgefallen. So hat mich Mitte August eine Dame kontaktiert, die mehrere junge Setter von einem Massenzüchter in Steuden freikaufen wollte. Ich habe damals abgelehnt, denn alles, was man damit tut ist, Leid zu vermehren – oder glaubt hier jemand im Ernst, dass just dieser Züchter die Zucht aufgeben wird, wenn alle Hunde, auf denen er in den letzten Monaten sitzen geblieben ist, verkauft hat? Bejubelt wurde dieses Vorgehen übrigens von Karin Burger ausführlich auf ihrer Doggennetz Website als herrlich pragmatisches Vorgehen. Seltsamerweise scheint Frau Burger an dieser Stelle einmal ausnahmsweise am Einzelschicksal eines Hundes interessiert, auch wenn sie sonst gerne auf Strukturen einschlägt und das nach eigenem Bekunden auch ihr eigentliches Anliegen sein soll. Jedenfalls habe ich damals mit der Dame, die plante, die Setter freizukaufen, lange ins Gewissen geredet. Sie hat mir Recht gegeben – und keine zwei Wochen später die Setter gekauft und im Tierheim Kranenburg abgegeben! Wenn das die bejubelte pragmatische Lösung sein soll, dann gute Nacht Marie! Das Tierheim Kranenburg überschlägt sich im Übrigen in seiner Meldung, dass keiner, außer sie bereit war, die abgemagerten Setter zu übernehmen. Prinzipiell ist das richtig, aber wir haben sie nicht übernommen, weil sie abgemagert waren, sondern weil das kein Tierschutz ist! Ich sehe mit Sorge den nächsten Meldungen aus Steuden entgegen, wenn wieder Bilder der Hunde durch die Verteiler gehen. Die Bilder von Zuchthündinnen in Zwingern, mit denen auf Teufel komm raus vermehrt wird und das Leid damit mit Hilfe des Tierschutzes ins Unendliche gesteigert.
Mehr Beispiele? Gerne: Am 01.09.2011 habe ich eine Mail von einem Verein bekommen, der Hunde aus Italien vermittelt mit der Bitte der Übernahme von mehreren Jagdhunden. Darunter eine 5 Monate alte Settermixhündin und die wird „geimpft und kastriert“. Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen – 5 Monate und kastriert. Ein eklatanter Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Einen 5 Monate alten Junghund in Narkose legen und seiner hundgerechten Entwicklung zu berauben ist nicht nur grob fahrlässig, sondern auch unmenschlich grausam. Was hat das noch mit Tierschutz zu tun? Gar nichts! Ich habe eine gepfefferte Mail zurück geschrieben. Ich werde mit solchen Tierschützern nicht kooperieren. Niemals wieder ...

Vertrauen - das muss ich, wenn ich einen meiner Hunde in andere Hände gebe und die meisten Familien haben sich dieses Vertrauens als würdig erwiesen und sind sogar sehr, sehr oft gute Freunde geworden – dafür bin ich unendlich dankbar. Ich war allerdings nie so naiv, als dass ich nicht gewusst hätte, dass genau dieses Vertrauen einmal missbraucht werden wird. An diesem Tag hat es mich trotzdem reichlich unvorbereitet getroffen. Ich habe einen meiner Hunde vor einigen Wochen wieder gesehen. Vermittelt habe ich eine ältere, lebenslustige und fröhliche Hündin, die wir nach einem langem gesundheitlichen Kampf wieder auf die Beine gestellt haben. Wieder getroffen habe ich einen Hund, der nur noch ein Schatten seiner Selbst ist – überfettet, kaum noch in der Lage, alleine aufzustehen, der Körper aufgrund falscher tierärztlicher Behandlung zerfressen und aufgeschwemmt vom Kortison und mangel- und fehlernährt ausschließlich mit Hühnchen und Reis. Genau dieser Hund hatte Haut und Fellprobleme in seiner neuen Familie. Bei mir bei der Ankunft auch, dann aber nicht mehr, denn sie wurde ausschließlich mit Futter bei Hautproblemen gefüttert. In der neuen Familie tauchen also diese Probleme wieder auf, aber anstatt sich an mich oder eine Ernährungsberatung zu wenden und einen Rat einzuholen, geht man zum Tierarzt und der setzt das Mädel dauerhaft unter Kortison – billig, einfach und ein Erfolg ist schnell abzusehen. Also sind die Besitzer zufrieden. Dann der Notanruf – der Hund kann nicht mehr aufstehen. Natürlich am Wochenende. Der bereits benannte Tierarzt des Vertrauens sieht sich außerstande, das Mädel auch da zu behandeln und schickt die Familie in die LMU. Man weiß nicht, wo das ist – und endlich ruft man mich an. Ich diene als Navigationsgerät und fahre vornweg. Als wir ankommen und die Hündin schwerfällig aus dem Auto steigt, haut es mich schlicht und ergreifend aus den Latschen. Dieser Hund hat keine Lebensqualität mehr, Gewicht und durch das Kortison aufgespeicherte Wasser brechen meinem Mädel im wahrsten Sinne des Wortes das Genick. Ich habe mit Engelszungen geredet, Überzeugungsarbeit geleistet und bin letztendlich nur auf taube Ohren gestoßen. Als letzten Verzweiflungsakt habe ich der Familie das Buch von Jutta Ziegler „Hunde würden länger leben wenn .... Schwarzbuch Tierarzt“ geschickt. Sie haben es postwendend zurück geschickt, natürlich ohne es gelesen zu haben und daran klebte ein 50 Euroschein mit dem Kommentar „Danke für München“. Und jetzt kommt der Knackpunkt an der Geschichte: Ich habe diese ganze Scheiße (man verzeihe mir dieses Wort, aber anders kann ich es nicht ausdrücken, denn das trifft den Nagel auf den Kopf) zu verantworten und niemand sonst. Es war mein Fehler, dass ich das Mädel dahin gegeben habe – in eine Familie, die sie aus falsch verstandener Tierliebe und Tierarzthörigkeit langsam, aber sicher, umbringt. Sie konnte es sich nicht aussuchen, ich schon. Und damit muss ich klar kommen. Und wenn ich nur eine rechtliche Handhabe hätte, sie wieder zu mir zu holen, dann würde ich jetzt schon im Auto sitzen. Jetzt sitze ich hier und muss gestehen, dass ich, auch wenn es die allerbesten Gründe waren und ich im besten Wissen und Gewissen gehandelt habe, den langen Leidensweg eines Hundes zu verantworten habe, der sich komplett meiner Kontrolle entzogen hat. Das eigentliche Problem ist: Es mag Menschen geben, die damit umgehen und wieder zur Tagesordnung übergehen können, ich gehöre nicht dazu und muss jetzt die Konsequenzen für die nachfolgenden Vierbeiner ziehen.

    Wie sehen diese Konsequenzen aus?
    Vermittlungen wird es über die Setterburg nur noch in Ausnahmefällen geben. Wir sind ab jetzt quasi ein Gnadenhof (dämliches Wort, ich weiß), ein Zuhause für Jagdhunde, die niemand mehr will – sei es aufgrund ihres Alters, ihrer Erkrankungen oder ihres Charakters. Wir sind weiterhin gerne bereit, Menschen, die ehrlich und Verstand zu Werke gehen, bei der Suche nach ihrem Hund zu unterstützen.

Ich bin mir dessen bewusst, dass dies eine große Vision ist, die es zu verwirklichen gilt. Was wir dafür brauchen, sind Menschen, die bereit sind, einem alten Hund zu helfen. Sei es finanziell oder mit der Bereitstellung eines Platzes in einer Familie. Und ich bin mir dessen bewusst, dass gerade alte, kranke oder gehandicapte Jagdhunde in unserer Gesellschaft keine Lobby haben. Nur sehr wenige Menschen sind bereit, sich an dieser Stelle zu engagieren. Aber auch das gilt es zu ändern und wir möchten an dieser Stelle eines sein: Vorreiter! Vorreiter für ein wenig mehr Gerechtigkeit und Menschlichkeit, für ein soziales Zusammenleben, in dem auch alte, kranke und gehandicapte Hunde ihren Platz als vollwertiges Familienmitglied haben. Also lasst es uns anpacken – gemeinsam, weil wir es können!



"Tausche Stachelhalsband gegen Training"

Mir persönlich dreht sich immer der Magen um, wenn ich Hundebesitzer treffe, die mit Starkzwangmitteln arbeiten. Ich versuche dann immer verzweifelt dahinter zu kommen, was einen Menschen bewegt, seinen eigenen Wegbegleiter zu erniedrigen oder zu verletzen. Nun gibt es endlich eine Aktion, die dem durch eine beachtenswerte pragmatische Lösung entgegensteuert.

www.tausche-stachelhalsband-gegen-training.de

Auszug aus der Website:

"Bringen Sie uns ihr altes Stachelhalsband und tauschen es ein gegen eine Trainerstunde.
........
Egal, warum Sie das Stachelhalsband bisher benutzt haben. Sei es, dass Ihr Hund an der Leine zieht, dass er andere Hunde anpöbelt oder dass er jagen geht. Sie brauchen dieses Halsband nicht! Lassen Sie sich für eine Stunde auf unsere Art der Hundeerziehung ein, diskutieren Sie mit uns, fragen Sie uns Löcher in den Bauch und vergleichen Sie."

Ebenfalls wird eine Petition für das Verbot von Stachelhalsungen ins Leben gerufen. Der Petitionsentwurf ist bereits eingereicht und wartet nur auf die Freischaltung. Wir von der Setterburg werden sie ebenfalls unterzeichnen.

Alle weiteren Infos findet ihr hier:


http://www.tausche-stachelhalsband-gegen-training.de/petition.php
 

 
Amy, die auch aus der Setterburg stammt, sucht samt ihrem Anhang schon länger eine neue Wohnung. Vielleicht kennt ja der eine oder andere tierliebe Vermieter aus dem Raum Brackenheim und kann helfen.
 
T i e r l i e b e    V e r m i e t e r    g e s u c h t !


 
Ich, Amy, ein siebenjähriges Labrador Mädchen, suche für mich, mein Frauchen
und unsere zwei Samtpfoten, eine neue Bleibe!
Wir wünschen uns eine Zwei-Zimmerwohnung, gerne im Erdgeschoß od. 1.OG ,
mit Terasse oder Balkon, wäre prima!
Wir sind alle (ja, auch Frauchen!) gut erzogen und unkompliziert.
Mein Frauchen hat ein sicheres Einkommen und ist Nichtraucherin.
Warmmiete bis ca. 460,- Euro.
Im Raum Brackenheim (Baden-Württemberg)
 
Wäre schön wenn ihr uns weiterhelfen könnt!
Yvonne kann man unter vierpfotenvilla@yahoo.de erreichen.





             N o t f a l l in Guntersdorf



Pinto

English Setter, Rüde, nicht kastriert, geb. ca. 1998, kam nach 11 Jahren zu uns zurück, weil er jetzt im Alter nicht mehr alleine bleiben mag.


         
         

Pinto ist noch gut zu Fuß, zwar nicht so gut auf Katzen zu sprechen, aber sehr umgänglich im Hunderudel, freundlich, ruhig und unauffällig. Ein liebenswerter Bursche - und bisschen altersstarrsinnig darf man als Opa doch wohl sein!

Update 17.12.11: Pinto ist am 12.12.2011 zur Regenbogenbrücke gegangen. Bis zuletzt hat er nicht verstanden, warum ihn seine Familie nicht mehr haben wollte.


 



Update 24.11.2010: Das Geld ist leider nicht für zwei neue Hüften zusammen gekommen - aber immerhin reicht es für vier Oberschenkelhalsabtrennungen. Genug also, um den Buben die Schmerzen zu nehmen.

Baldo (der dunklere der beiden Buben) hatte seine erste OP gestern und hat sie gut überstanden. Fani schreibt: "Der Abend war hart, die Nacht aber schon recht ruhig. Heute morgen ist der Spitzenhund schon alleine zum pinkeln rausgehumpelt. Eine kleine Runde zum Olivenhain ging auch schon. Mittags ist er dann mal eben auf seine Lieblingsliege gehopst.Jetzt liegt er auf dem Sofa, er ist sogar mit dem operierten Bein zuerst draufgekraxelt.....mannoman ist der tapfer."

Ruben wird schon bald folgen ...

Der Spendenaufruf bleibt bestehen! Vielleicht gelingt es uns a doch noch, die zwei Hüftprothesen zusammen zu kriegen!



N o t f a l l  ---> Zwei junge Setter benötigen ihre Hilfe!!!


Das ist ein Spendenaufruf der ganz besonderen Art! Ich bitte um Unterstützung diesmal nicht für die Tierfreunde Niederbayern, sondern für zwei sehr junge italienische Setter. Es wird Hilfe benötigt – und zwar für eine Summe, die durch einen Verein, geschweige denn durch eine Einzelperson nicht zu Schultern ist. Fani Masso, eine engagierte Tierschützerin aus Italien, kümmert sich fast ausschließlich um alte, kranke oder behinderte Hunde. Von Fani kommt übrigens auch unser Mirek – sie hat sich sehr dafür eingesetzt, dass er nach Deutschland reisen durfte. Fani reißt sich – mit Verlaub gesagt – den Hintern für 21 Hunde auf, die bei ihr zu Hause leben. Alle haben ihr Schicksal, alle werden von ihr und ihrem Mann finanziert. Privat – und das ist ein Engagement, dass man auch im Tierschutz nur selten erlebt. Und für Fani würde ich beide Hände ins Feuer legen ....



Es handelt sich um 2 junge English Setter Buben, knapp ein Jahr alt, Brüder. Der Mittelmeertest ist negativ und beide sind kastriert. Beide haben schwere HD in beiden Hüften – eine Operation ist unumgänglich. Sie wurden bereits von einem Orthopäden begutachtet und dieser empfahl jeweils eine Hüftprothese und auf der anderen Seite eine Abtrennung des Oberschenkelhalses. Der Tierarzt kommt Fani bereits entgegen – aber alles in allem handelt es sich um eine Summe von 5.000 €. 5.000 €, die zwei jungen und lebensfrohen Settern ein langes, glückliches und vor allem schmerzfreies Hundeleben ermöglichen sollen. Die Buben haben es verdient – sie können nichts dafür, wie sie geboren wurden.



Fani ist Deutsche. Sie gibt gerne Auskunft über die Brüder und das Spendenkonto.
Ihre Mailadresse ist
fanimasso@yahoo.de und telefonisch kann man sie unter
0039 0564 63 33 15 erreichen.


 
Und natürlich suchen wir Pflegestellen für die Jungs – leider ist die Setterburg mittlerweile ebenfalls mit alten Hunden vollkommen ausgelastet und Vermittlungen sind nicht in Sicht. Wenn sich jemand gerne um einen der beiden kümmern möchte, dann wende er sich doch bitte an mich (siehe Kontakt).



 

 


Wir haben noch viele schöne Sachspenden, die laufend über ebay für uns verkauft werden. Rudi's Tierfreunde-ebay-shop finden Sie hier:


 

Für alle Leseratten haben wir ab sofort bei Booklooker einen Shop für Bücher zu günstigen Preisen eingerichtet, folgen Sie einfach dem Link:


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