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  Hunde der Setterburg
 

Kontakt:

Sylke Beyer
Tel.: 09444/9 77 87 3
Mobil: 0160/947 66 00 6
e-mail: ambatchseka@yahoo.de

Ein Zuhause sucht:





Bartsch

vermittelt
 
Bartsch, Gordon Setter, geschätzte 3 – 5 Jahre alt, wurde von einer anderen Tierschutzorganisation in unsere Obhut gegeben. Der eher kompakte und suchbegeisterte Rüde scheint bereits eine längere Geschichte sein Eigen zu nennen. Bartsch ist eigentlich der typische Gordon: anhänglich, komplett hundeverträglich egal ob Rüde oder Hündin, spielbegeistert, menschenbezogen und freundlich. Er geht bereits recht manierlich an der Leine. Bei Wildbegegnungen sollte man dann allerdings ein wenig standfester sein, denn dann geht sein nicht zu verleugnenden schottisches Erbe mit ihm durch. Hundeerprobte Katzen im Haus sollten dagegen kein Problem sein. Bartsch schleppt aus seiner Vergangenheit in paar Altlasten mit sich herum. Zum einen fällt ihm das Alleinebleiben schwer. Aber auch hier macht er deutlich Fortschritte und das täglich. Üben muss man das aber Weiterhin. Zum anderen mag er es nicht, an den Beinen oder der Rute berührt zu werden. Da seine Vorderbeine auch leichte „Überbeine“ aufwiesen, haben wir das tierärztlich untersuchen lassen. Zitat aus dem Befundbericht: "An der oben beschriebenen Stelle stellt sich bds. eine knochendichte, spitz zulaufende Zubildan an der Ulna dar ohne Malignitätsverdacht. Möglicherweise liegen hier Peristreizungen vor (Kettenhaltung an den Gliedmaßen, Festbinden des Tieres?).". Und er hat einen leichten Herzschaden (leichte Mitralklappeninsuffizienz), der momentan nicht medikamentös eingestellt werden muss. Laut tierärztlicher Auskunft ist Bartsch damit nicht für den Hochleistungssport geeignet, einem ganz normalen Hundeleben mit langen Spaziergängen und ausgiebigen Spielen steht jedoch nichts im Weg. Der umfangreiche Befundbericht wird Interessenten natürlich im Vorfeld zur Verfügung gestellt.

Kurz: Bartsch ist ein Hund mit Geschichte, der trotz allem sein freundliches settertypisches Wesen bewahrt hat und nun seine Familie sucht.












 


Fifi
vermittelt

 
Fifi, Dackel, Kurzhaar, geboren 25.07.2008, geimpft, gechipt, kastriert. Fifi ist dackeltypisch extrem menschenbezogen und anhänglich, verbringt den Feierabend mit ihren Menschen gern schmusend auf der Couch. An Zweibeiner "pappt" sie sich regelrecht hin. Allerdings tut sie das nicht von Anfang an, sondern man muss ihr ein wenig Zeit geben, in der neuen Familie anzukommen. Momentan weint sie ihren Menschen hinterher, wenn diese das Haus verlassen. Sie hat Angst, dass diese nicht zurück kommen. Das müsste sie also noch ein wenig üben. Stubenreinheit ist unter älteren Damen natürlich Ehrensache. Fifi läuft exzellent an der Leine und ist noch sehr aktiv. Wer also meint, mit dem Mädel reiche es, die eine oder andere Runde um den Block zu ziehen, ist bei Fifi fehl am Platz. Fifi mag die Welt entdecken und etwas erleben. Mit Hunden ist sie problemlos verträglich, mag aber von diesen nicht bedrängt oder angerempelt werden. Das Zusammenleben mit Katzen kennt sie ebenfalls. Dackeltypisch ist Fifi sehr dem Essen zugetan. Dem Mädel wurden ein paar Knoten aus der Milchleiste entfernt, alle waren gutartig (Histologie liegt vor). Kurzum: Fifi ist ein typischer Dackel mit ein paar Ecken und Kanten, aber mit noch mehr liebenswürdigen Eigenschaften.


 
 


 




Benni G.

vermittelt

Benni G., Gordon Setter, geboren 2005, geimpft, gechipt, kastriert. Benni ist ein Hund mit einer langen Geschichte, ein Hund mit Ecken und Kanten. Und er ist nicht gesund ... aber der Reihe nach. Benni war einst ein Hochzeitsgeschenk. Ein nicht besonders Willkommenes, denn er wurde abgeschoben. In die hinterste Ecke des Gartens und dort an die Kette gelegt. Das Ergebnis war ein mental komplett verwahrloster Hund, der menschliche Nähe nicht zulassen konnte und auch immer noch nicht kann. Abgegeben haben ihn seine Besitzer mit der Scheidung vor zwei Jahren. Seitdem tragen wir von der Setterburg alle Kosten für ihn, haben es aber nie gewagt, ihn in die Vermittlung zu nehmen, denn Benni ist ein "Spezialfall", die Mission Impossible unter den Gordon Settern. Aber vielleicht gelingt es nun doch noch, den passenden Deckel für Benni zu finden.
Benni musste vor gut anderthalb Jahren der Penis aufgrund eines Tumors amputiert werden. Er neigt nun zur Ausbildung von Blasengries und benötigt ein Spezialfutter plus diverse Futterzusätze. Er ist stubenrein, aber neigt dazu, sich selbst anzubieseln. Man muss ihn regelmäßig reinigen. Sein Fell muss regelmäßig gepflegt werden. Wie alle Setter mag Benni lange Spaziergänge. Er zeigt sich dabei aufgrund seines fehlenden Bindungsverhaltens zu Menschen als sehr unabhängiger Hund. Abgeleint werden kann er nicht, er würde unbeirrt seiner eigenen Wege gehen. Er ist absolut leinenführig. Er mag nicht apportieren, mag nicht suchen, jegliches bindungsverhalten stärkendes Spielzeug ist ihm völlig egal. Ansonsten ist er sehr ruhig und ausgeglichen. Er ist verträglich mit anderen Hunden, geht aber keine Beziehung zu ihnen ein und zeigt deutliches Distanzverhalten, wenn ihm einer zu nahe kommt. Er knurrt dann warnend. Aber er hat auch niemals eine Schlägerei angezettelt.Zu Menschen hat er eine sehr gespaltene Beziehung. Selbst bei denen, die er kennt, ist er nicht zu 100% vertrauenswürdig. Er kann ohne jeglichen Grund knurren und auch in anderen Situationen zeigt er sehr deutlich seine Überforderung an. Und er langt dann auch mal zu, wenn man diese Warnungen nicht ernst nimmt und ihn weiter bedrängt. Auf seinem Ruheplatz möchte er nicht gestört werden. Er kann nur dann gestreichelt werden, wenn er es auch möchte, sonst warnt er auch hier deutlich knurrend. All das hat sich in den zwei Jahren nicht verändert. Es ist egal, ob er die Menschen kennt oder nicht, er verhält sich bei allen gleich. Er kann am Halsband genommen und angeleint werden, das ist kein Problem.
Benni benötigt Menschen, die sein durch seine ehemaligen Besitzer verursachtes gestörtes Verhalten bedingungslos akzeptieren können und die von ihm gesetzten Grenzen akzeptieren. Die ihn einfach sein Leben leben lassen und nicht wollen, dass er funktioniert. Die sich trotzdem um ihn kümmern und seinen nun gewählten Weg respektieren. Die ihn einfach so nehmen, wie er ist. Mission Impossible?


 











Molly

vermittelt

Molly, Irish Setter, geboren im August 2014, geimpft, kastriert und gechipt. Lustig, fröhlich und immer den Schalk im Nacken. Davon sollte man sich nicht täuschen lassen, denn Molly hat es faustdick hinter den hübschen Setterohren. Die junge Setterdame ist jagdlich durchaus begeistert und hat da auchmal ihren eigenen Kopf. Den "Feinschliff" in dieser Beziehung besitzt sie bereits und beherrscht ein paar Grundkommandos, die sie allerdings auch immer mal wieder gern in Frage stellt. Der settertypische Maulesel befindet sich also auch in ihrer Ahnengalerie. Auf der anderen Seite ist sie absolut bindungsstark bei ihren Menschen. Im Haus ist sie angenehm und ruhig, das Alleinebleiben muss sie allerdings noch ein wenig üben. Verlässt der Mensch das Haus, weint sie ihm leise hinterher. Molly mag Kinder, lange besonders enge Kuschelstunden und natürlich aktive Spaziergänge. Sie besitzt einen Hang zum Mantrailing, der momentan noch durch die Aufregung in Wald und Feld überlagert wird. Mit bekannten Hunden ist Molly absolut verträglich und spielt gern. Bei Hundeneubegegnungen ist sie eher unsicher, aber immer defensiv und eher zu unterwürfig. Eines mag Molly nicht: Ältere Herren mit Hut (da zeigt sie deutliches Angstverhalten). Molly sucht eine aktive Familie, die sie eng an ihrem Leben teilhaben lässt, gerne mit einem anderen Hund.






 

 




Elly


vermittelt

Elly, English Setter Hündin, geboren am 01.07.2011, geimpft, gechipt, kastriert, sanfte und naturtalentierte Apportierhündin sucht eine Familie, die sie ganz nah teilhaben lässt am täglichen Leben und auch die Couch mit ihr teilt. Sie ist absolut kinderlieb und katzenverträglich.Erwachsenen gegenüber ist die 55 cm große Setterhündin erstmal ängstlich und devot. Schnell siegt jedoch die freundliche Neugier und sie sucht dann den Kontakt. Hunde, jeden Alters und Geschlechts (unkastriert und kastriert), werden freudig begrüßt und zum Spielen aufgefordert. Einzig im Haus zeigt sie sich anderen Hunden gegenüber sehr ressourcenorientiert (Futter, Spielzeug, Liegeplätze, Menschen). Ob sie zu einem anderen Rüden vermittelt werden kann, muss persönlich und individuell entschieden werden. Die hübsche orange-belton Hündin ist durchaus auch für Ersthundehalter geeignet und sucht Menschen, die sie im Bereich Dummyarbeit/Maintrailing fordern und fördern wollen. So wird man dann auch ihrer vorhandenen Jagdmotivation gerecht. Im Haus ist sie eine ruhige Vertreterin, im Wald arbeitet die Nasenspezialistin und sucht ständig neue Spuren. Sie ist keine Sichtjägerin, mehrmals hat sie nun schon Rehe ignoriert. Ein Freilauf nach guter Bindungsarbeit ist absolut vorstellbar. Grundgehorsam ist in den Anfängen vorhanden, muss natürlich noch verfeinert und gefestigt werden - sie arbeitet aber bereitwillig und eifrig mit! Autofahren und das Alleinbleiben (mit den Hunden der Pflegestelle) ist kein Problem. Elly ist eine gesunde Hündin, einzig auf dem rechten Auge scheint sie "nachtblind" zu sein und eckt im Dämmerlicht schon mal an. Jedoch ist kein medizinischer Befund bei der Augenspezialistin der Neandertalklinik gestellt worden. Sie ist bereit - geimpft, gechipt, entwurmt und sterilisiert - in ihr neues Leben zu starten. Der Mittelmeertest war natürlich auch negativ. Mehr Bilder und ausführliche Infos gibt es unter:

http://www.solinger-jagdnasen.de/pflegehunde/

https://www.facebook.com/Bruno-B%C3%A4r-und-sein-kleines-Rudel-537519869630977/?ref=bookmarks




 







Arther

Arther, Irish Setter, 12 Jahre alt, gechipt, geimpft, nicht kastriert, Mittelmeertest negativ. Arther stammt ursprünglich aus jagdlicher Führung, er zeigt einen ausgeprägten Jagdtrieb. Ableinbar ist er deshalb nicht. Wir gehen davon aus, dass der alte Setter ein sehr einsames Leben gelebt hat. Viele neue Dinge kennt er nicht und zeigt sich von diesen auch verunsichert. An dieser Stelle braucht er Sicherheit und liebevolles, Sicherheit gebendes Handling, ohne ihn in seinen Unsicherheiten zu bestärken. Er benötigt Ruhe, Geduld und einen strukturierten Tagesablauf. Die Annehmlichkeiten eines Lebens im Haus hat er schon schätzen gelernt. Die Couch wird gerne zum Kuscheln mit seinen Menschen genutzt. Er besitzt ein ausgesprochen starkes Bindungsverhalten zu seinen Menschen, fremden Personen gegenüber ist er dagegen stark zurückhaltend. Wenn diese schnell auf ihn zugehen oder ihn bedrängen, kann er warnend schnappen. Kinder möchte er nicht in seinem Leben haben, während andere Hunde, gleich ob Rüde oder Hündin, kein Problem sind. Arther hat einen Wach- und Schutztrieb, Haus und Hof verteidigt er gegen Eindringlinge. Essen ist sein großes Hobby, auch wenn schon der eine oder andere Zahn das Zeitliche gesegnet hat. Und er leidet an HD in der rechten Hüfte, es müssen kurweise Schmerzmittel gegeben werden. Kurz: Arther ist einer der vielen der Hunde in unserer Obhut mit einer langen Geschichte, die ihn grundlegend geprägt hat. Wir suchen nun die Familie, die die Geduld und Stärke besitzt, die letzten Jahre mit dem alten Recken (dem man sein Alter eigentlich so gar nicht ansieht) zu bestreiten. Arther lebt in einer Pflegestelle in Dortmund.

Update 19.11.16:  Arther haben wir Ende Oktober in der Setterburg bei uns aufgenommen. Er ist zu Barbara und ihrer setterverrückten Familie gezogen, als Pflegehund. Nach vielen Jahren als Hund unter jagdlicher Führung mit Zwingerhaltung konnte er endlich das erfahren, was jedem Hund zusteht - ein ganz normaler Familienhund zu sein. Regelmäßige Spaziergänge, freundliche Hände, die ihm immer wieder über den Kopf strichen und erklärten, dass er ein guter Bub sei. Gutes Essen, Urlaub an der Nordsee. Hundekumpels, ein Sofa ... diese zehneinhalb Monate kann ihm keiner mehr nehmen. Am 08.09. mussten wir ihn dahin ziehen lassen, wohin wir ihm nicht folgen können. Ein maligner Tumor im Bauchraum, der unendlich schnell wuchs hat uns keine andere Chance gelassen. Arther wurde fast 14 Jahre alt, auch wenn man es ihm nicht ansah, denn kaum ein graues Haar war in seinem lausbubenhaftem Gesicht zu finden.

Arther hatte keine Paten, die wir benachrichtigen mussten.






 
 



Gordon
 
Gordon, der auch noch unspektakulär so heißt wie die Rasse, der er angehört, nämlich der Gordon Setter, ein zierlicher ursprünglicher Rüde, geschätzte 10 Jahre alt, geimpft, gechipt, kastriert. Gordon ist einer jenen unverwüstlichen alten Recken, denen man ein altes schottisches Erbe nachsagt. Sein Gesicht ist gezeichnet davon. Wie er sein Auge verloren hat und sein Schädel eingedrückt wurde, wissen wir nicht. Aber wir wissen eines: Er ist ein guter Hund. Seine Hinternbeine sind krumm von Mangelernährung und doch hält er sich so aufrecht und stolz, wie es wohl nur ein Setter kann. Er liebt lange Ausflüge, bei denen er die Vögel stets im Blick hat, ist aktiv und fröhlich. Anderen Hunden gilt weniger sein Interesse, auch wenn er mit denen zum Großteil verträglich ist; der Mensch ist der, den er liebt. Er ist anhänglich und verschmust, stets freundlich auch zu Fremden. Er mag Kinder. Er kann alleine bleiben und fährt gern im Auto mit. Und er hat 3 Kugeln in der Brust - seiner unendlichen Liebe zum Menschen tut das gar keinen Abbruch. Gordon haben wir komplett unterernährt mit knapp 16 kg und einer Demodikose hier aufgenommen. Letztere muss noch ein paar Monate weiter behandelt werden. Das Fell ist schon sehr stark zurück gekommen, wird aber noch bis zur vollständigen Erholung seine Zeit brauchen. Dünn ist er, weil er einen Megaösophagus hat, der fast die komplette Speiseröhre betrifft. Er konnte in der Vergangenheit nicht abschlucken und hat oft wieder erbrochen. Leider ist dadurch bereits die Lunge in Mitleidenschaft gezogen, er muss mehr als nur eine Aspirationspneumonie gehabt haben. Man muss auf eine spezielle Konsistenz des Futters achten. Dass man nur auf den Hinterbeinen aufrecht fressen sollte, damit alle Nahrung im Magen landet, das hat der wirklich schlaue Gordon sehr schnell selbst begriffen. Seitdem nimmt er gut zu und steht nun bei 18 kg Körpergewicht. Da muss man aber noch eine Weile noch gut hinpäppeln. Gordon sucht jemanden, der ihm nicht nur den Bauch krault und gut auf ihn aufpasst, er sucht einen Freund, der ihn in sein Leben lässt. Zerstörtes Gesicht hin oder her....








 

 


George

wurde von seiner Pflegefamilie adoptiert

George,Kater,  EKH, grau-weiß, geboren ca. Juni 2015, geimpft, gechipt, nicht kastriert. George ist seinem Alter entsprechend sehr neugierig und verspielt. Der kleine Kater wächst in der Pflegefamilie mit Hunden und anderen Katzen auf und genießt es sehr mit Menschen zu kuscheln. George hat die Annehmlichkeiten von Hundebetten kennen und schätzen gelernt und teilt diese auch gern mit den Hunden der Pflegestelle . Selbstverständlich benutzt George das Katzenklo. Von seiner neuen Familie wünscht sich George gesicherten Freigang und viele Schmuseeinheiten.

George wird nach Vorkontrolle und mit Schutzvertrag vermittelt. Interessenten können sich
direkt mit der Pflegestelle, Frau Ploog-Hilz unter 08752-865884 oer per e-mail michaela.plog-hilz@freenet.de in Verbindung setzen.
 


 
 



Flora


vermittelt

Wenn sich jemand nicht so richtig festlegen will, ob er lieber eine ruhige Kuschelhündin oder eine wilde Hummel mag, lieber eine Prinzessin oder eine gute Kumpelin, lieber einen lustigen Pausenclown oder eine ernste, stolze junge Dame… wer bei all diesen Eigenschaften „HIER“ schreit und meint, das gibt es nicht in einem einzigen Hund, der ist bei Flora genau richtig. Sie ist eine unglaublich vielseitige Hundedame, dabei absolut freundlich und liebenswert und so begierig auf´s Leben. Kuscheleinheiten und Zuneigung saugt sie auf, als ob sie all die einsamen Jahre aufholen möchte. Flora, geb. 2007, ist eine sehr zierliche Setterdame mit rund 22 Kilo, die es in ihrem Leben bisher wirklich alles andere als gut hatte. Aber das merkt man ihr nur insofern an, als dass sie sich über jedes liebe Wort, über jede nette Geste unglaublich freut. Und wenn sie sich freut dann lacht sie und zieht die Nase kraus und tippelt wie wild von einem Bein auf das andere – man muss dann einfach mitlachen. Sie ist sehr verschmust und im Haus ruhig und anschmiegsam, draußen betrachtet sie die Welt sehr neugierig und die Sportlerin und Jägerin kommt durch. Vögel interessieren sie besonders. Sie hört dabei trotzdem noch auf Kommandos, in wildfreiem Gebiet könnte sie mit etwas Übung zur Freiläuferin werden, im Wald wird sie vermutlich besser angeleint bleiben. Da sie jedoch sehr zierlich ist und auch nicht ständig an der Leine zieht ist sie gut zu händeln. Ein bisschen Übung an der Schleppleine braucht es hier halt noch - woher soll sie es denn auch können. Flora kann gut mit Kindern zusammenleben, auch andere Hunde sind kein Problem. Ansonsten sollten aber weder Katzen noch Nager noch Vögel im Haushalt vorkommen. Pferden begegnet sie beim Spaziergang respektvoll und ruhig. Zusammen mit den Hunden der Pflegestelle konnte Sie problemlos für kürzere Zeit, z.B. für die Dauer eines Einkaufs, alleine bleiben. Wir wünschen uns für diese wundervolle, liebevolle Hundedame einen kuscheligen Verwöhn-Platz bei aktiven Leuten, die ihr zeigen dass Menschen auch gut sein können, und dass das Leben wunderschön ist. Flora ist geimpft, gechipt, kastriert und auf Mittelmeerkrankheiten negativ getestet.


 


 

 
 




Robin

 
Irish Setter Robin, laut Impfpass geboren 2004, geimpft und gechipt ist ein sehr unauffälliger und vor allem netter alter Rüde, der bei uns wegen Umzugs ins Pflegeheim abgegeben wurde. Robin ist ein Hund, der eigentlich "nur" mitläuft, anhänglich ist und freundlich. Spaziergänge absolviert er ohne Leine, aber man muss ein Auge auf ihn haben, denn der alte Herr ist sehr schwerhörig. Robin kann alleine bleiben und kennt das Autofahren. Er mag gern gebürstet werden. Seine absolute Leidenschaft ist aber fressen! Dann verliert der alte Setter komplett die Contenance, hampelt herum, bellt und führt einen Settertanz auf, der sich gewaschen hat. Er ist problemlos verträglich mit Rüden und Hündinnen und nicht aufdringlich, sondern immer gentlemanlike. Morgens mag er oft lange und ausgiebig ausschlafen, frühe Morgenspaziergänge oder Spaziergänge bei Regen sind einfach nicht sein Ding. Um es kurz zu machen: Robin ist einfach ein guter Hund, der so gar keinen Ärger macht. Gesundheitszustand: Robin hat schwere HD und Spondylosen in der Wirbelsäule, die die dauerhafte Gabe von Schmerzmitteln (Trocoxyl, kurweise: Metamizol) notwendig machen. Außerdem hat er einen leichten Herzschaden (Mitralklappeninsuffizienz), der aber noch nicht medikamentös behandelt werden muss. Die Zahnsanierung haben wir bereits veranlasst. Robin sucht einen gemütlichen Altersruhesitz, auf dem er es sich noch einmal so richtig gut gehen lassen kann.

Update 24.11.2016:  Wohin gehen wir? Immer nach Hause." (Novalis)

Brave Sir Robin wird mir immer als der Setter in Erinnerung bleiben, der auf jeden Menschen sofort zuging und seinen Kopf an ihm reiben musste. Das sorgte manchmal für Irritationen, meist für Erheiterung. Und er fand allerlei interessante Sachen im Wald, die er uns schenken musste. Da konnte er nicht anders. Freitag Nacht ist er dahin gezogen, wohin wir ihm nicht folgen können. Ich bin mir sicher, er wurde bereits von Ilse, seinem verstorbenen Frauchen erwartet. Als ich ihn im Arm hielt, habe ich als letzte Worte gesagt "Danke für 17 wundervolle Monate - und jetzt lauf los, lauf zu ihr.". Sein lachendes Gesicht und seine lausbubenhafte Art werde ich immer im Andenken behalten. Er fehlt ....

Wir Danken allen seinen Paten und Unterstützern von ganzem Herzen!






 



Malna

 
vermittelt
 
Malna, geboren am 04.04.2009, mit FCI Papieren, geimpft, gechipt und kastriert sucht ein Zuhause. Um ehrlich zu sein, hat uns Malna viel Kopfzerbrechen bereitet. Gekauft wurde sie als Familienhund, litt aber bereits seit frühester Jugend unter unerklärlichen Panikattacken, Sie war unkonzentriert, kam nicht zur Ruhe, konnte nicht lernen und griff aus Übersprungsreaktionen heraus andere Hunde an. Außerdem bellte sie den halben Tag und hatte deutliche Probleme mit geschlossenen Räumen, die sie in ihrer Angst regelmäßig zerlegte. Sie wurde medizinisch auf den Kopf gestellt, sogar ein Schädel MRT gemacht, alles war ohne Befund. Anfang 2015 wurde sie kastriert und das brachte für das bildschöne Gordon Setter Mädel die ganz große Wende, an die weder Ärzte, noch wir geschweige denn Trainer und Therapeuten geglaubt hatten. Malna fing an, ein ganz normaler Hund zu werden. So normal, wie ein Gordon Setter nur sein kann. Sie verlor als erstes ihre Unruhe, war innerhalb kürzester Zeit konzentrierter, konnte lernen. Mittlerweile beherrscht sie einige Kommandos und liebt vor allem das Fußballspielen und Apportieren. Dabei kommt sie nicht mehr in die Erregungszustände. Sie ist ein (fast) normaler und aktiver Setter. Kleine Hunde mag sie allerdings nicht besonders, das Zusammentreffen mit (setter)großen Rüden, die sie nicht dominieren wollen, ist grundsätzlich unkompliziert. Malna kann Menschen aufmerksam ins Gesicht schauen, um zu erkennen, was der jeweilige Zweibeiner eigentlich von ihr will. Sie braucht eine aktive Familie mit Hundeerfahrung, aber sie ist nicht mehr der Hund, der aus Panik alles zerstört hat, inklusive ihr eigenes Leben. Malna hat über viele Monate ihre Dämonen verloren und sucht nun nach den Menschen, die sich auf sie einlassen können.
 

 

 
 


 




Egres


Egres, Kuvasz (Mix?), geschätzte 11 Jahre alt, geimpft, gechipt, kastriert. Wenn man den alten Herdenschutzhund anschaut weiß man, dass er nie auf der Sonnenseite des Lebens gestanden hat. Der Rücken ist kaputt (Cauda Equina Sydrom), die Beine krumm. Er hört nur noch wenig und sieht schlecht. An den Hinterbeinen gibt es kaum noch Fell und ihm wurde zweimal im vergangenen halben Jahr ein bösartiger Tumor am Hals entfernt. Wenn Mensch ihn streicheln will, geht er in Deckung und fressen kann er nur, wenn Mensch nicht dabeisteht. Er traut sich nur bei sehr bekannten Menschen Leckerchen zu nehmen. Trotz allem hat man ihm in all den Jahren eines nicht nehmen können: Seinen Stolz und seine Würde. Gebrochen hat man ihn nie. Mag er einen Menschen und vertraut ihm, folgt er ihm überall hin. Und er ist ein sehr witziger Hund, der Freude in wilden Sprüngen Ausdruck verleiht. Er ist kein Schmuser, aber ein Begleiter. Und Beschützer. Die Grundstücksbewachung liegt ihm natürlich im Blut. Er verlangt nicht viel im Leben - ein paar nette Worte, gutes Fressen, eine dicke Hunde-Matratze und eine liebevolle Hand, die sich um ihn kümmert, reichen ihm zum Glücklichsein. Egres ist bedingt hundeverträglich. Mit Hündinnen funktioniert es, Rüden bekommen im eigenen Haushalt schon einmal Ärger mit ihm. Auf Spaziergängen sind Hundebegegnungen egal welchen Geschlechts kein Problem. Egres gesundheitlicher Status ist natürlich nicht der beste. Aufgrund der Cauda Equina Erkrankung ist er kotinkontinent. Ein Verdacht auf generalisierte Demodex konnte sich nicht erhärten, die Tierärzte tendieren eher in Richtung Futtermittelallergie. Egres hat erhöhte Gallenwerte, die die Fütterung mit einem fettarmen Spezialfutter notwendig machen. Um ehrlich zu sein, bleibt ihm wohl nicht mehr allzuviel im Leben - und das kleine bissl Zeit soll er es besonders gut haben. Und um noch ehrlicher zu sein: Wir glauben nicht, dass Egres jemals sein Zuhause finden wird. Deshalb bitten wir zur Finanzierung seines Lebensunterhaltes um Patenschaften und Spenden.

Paten:  Nina Weber, Sandra Pfleghar, Cornelia Natale, Gabi Arnold

Update 28.11.2015:  Was soll man über einen Hund schreiben, der einem jeden Tag ein kleines bissl mehr das Herz gestohlen hat und den man nun dahin ziehen lassen musste, wohin man ihm nicht folgen kann? Egres war ein solcher Hund. Ich muss gestehen: Mitgenommen habe ich ihn aus dem kleinen ungarischen Tierheim, weil er mir einfach leid tat. Das änderte sich recht schnell, denn er war ein Kuvasz mit Leib und Seele, keiner, der Mitleid zum Leben braucht. Treuer Freund, Wächter. Immer hatte er seinen eigenen Kopf, aber immer hat er zugehört. Er war der Ku As Sa der Setterburg und nichts entging seinem Blick. Er hatte Geduld (vor allem mit dem Gustl), aber er konnte auch verdammt schnell werden, wenn seiner Meinung nach Not am Hund war. Und obwohl er in seinem Leben viel Schlechtes erlebt hatte, hat er nie seinen Humor verloren, auch wenn der von ganz spezieller Kuvasz Natur war. Gestern Abend ist er gegangen, für immer. Und doch hinterlässt er ein großes Erbe: Meine ganz persönliche entdeckte Liebe für den ungarischen Kuvasz.






 

Patentanten und Patenonkels suchen:

 


Gustl

Gustl, Irish Setter Welpe, geboren im Mai 2014 in Deutschland. Obwohl er ein lustiger und fröhlicher kleiner Kerl ist, der jede Menge Unsinn in seinem Kopf hat, wie das bei Welpen nun mal so ist, hatte er einen wahrlich schweren Start ins Leben. Gustl wurde mit einer Anomalie am Herzen geboren, seine Herzschlagader ist auf der falschen Seite gewachsen und engt seine Speiseröhre ein. Somit kann die Nahrung diese nicht richtig passieren und verursacht einen Megaösophagus. Das kann durch eine Operation behoben werden. Als jedoch klar wurde, dass diese OP viel Geld kostet, hat ihn sein Züchter über das Internet verschenkt. So ist er bei uns gelandet. Außerdem hat er in früher Jugend eine Lungenquetschung erlitten. Entweder durch eine massive Überdehnung der Speiseröhre oder einen Unfall, wir wissen es nicht. Bei uns hat sich relativ schnell heraus gestellt, dass der kleine Gustl außerdem fast vollständig gehörlos geboren wurde. Glücklicherweise gibt es ein paar Frequenzen, die er wahrnimmt. Mit einer besonders schrillen Hundepfeife hat seine Ausbildung bereits begonnen und läuft erstaunlich gut.

Am 16.09.2014 wird Gustl in der LMU München operiert und die Einengung der Speiseröhre behoben. Gleichzeitig werden sich Chirurgen um seinen Lungenschaden kümmern. Nach tierärztlicher Auskunft stehen seine Chancen gut, dass er einmal ein ganz normales und langes Hundeleben führen kann. Dann suchen wir eine Familie für ihn, die sich liebevoll um die Ausbildung des kleinen gehörlosen Buben kümmern wird und ihm die Welt zeigt.

Update 23.09.2014: Die OP ist erfolgreich verlaufen und der Heilungsverlauf verläuft ausgezeichnet. Ob sich die Aussackung in der Speiseröhre komplett zurückbildet muss nun die Zeit zeigen. Gustl ist weiterhin frohen Mutes und so lustig, wie ein Welpe nur sein kann.

Update 11.03.2015: Gustl, mittlerweile knapp 10 Monate alt, hat sich prima entwickelt. Er mag alle Menschen, alle Hunde, ist an sicheren Stellen aufmerksamer Freiläufer, Wild interessiert ihn dabei nicht. Nur den Vögeln, denen würde er hinterherfliegen, wenn er denn könnte. Er fährt problemlos im Auto mit, kann auch mal alleine bleiben. Fressen kann er sehr gut, allerdings wird sich der Megaösophagus nie komplett verwachsen. Damit muss der Gustl ein Leben lang erhöht gefüttert werden.

Update 02.09.2015:  Seit über einem Jahr wohnt der kleine Setter nun schon bei uns, ein gesunder Hund wird er nie werden. Gustl wird sein ganzes Leben spezielle Aufmerksamkeit und Fürsorge benötigen, vor allem, was das Fressen angeht. Er wird deshalb in unserer Obhut verbleiben und steht nicht mehr zur Vermittlung.

Update Oktober 2015: Es ist amtlich: Gustl ist Epileptiker, er leidet unter fokalen Anfällen. Medikamentös gut eingestellt wird er auch damit sein Leben leben können.


Paten:  Andrea und Eric Schweppe, Silke Wolf, Karin Diller

zum Patenschaftsantrag













Rocky

Irish Setter, geschätzte 13 Jahre alt, lebte ein eher unerfreuliches Leben an der Kette. Im Februar 2015 kam er in die Obhut der Setterburg. Der alte Herr mit dem entzückenden Lächeln hat glücklicherweise keine seelischen Schäden davon getragen. Allerdings haben die harten Winter seinen Knochen zugesetzt. Kurz: Die Hüfte ist gescheit im Eimer. Rocky benötigt deshalb ein durchgehendes Schmerzmanagement mit gutem Futter, Physiotherapie, Medikamenten und natürlich immer mal wieder den Tierarzt. „The Rock“, der sich von seinen schmerzenden Hüften nur wenig beeindrucken lässt, bittet deshalb um Unterstützung beim Bezahlen seiner Rechnungen. Wer möchte sein Pate sein?


Paten: Julika Assmus

Update 19.11.16: Geboren irgendwann in Ungarn......gestorben am 26.06.16 mit ca. 15 Jahren

Für mich soll's rote Rosen regnen
mir sollten sämtliche Wunder begegnen
das Glück sollte sich sanft verhalten
es soll mein Schicksal mit Liebe verwalten.
Ich kann mich nicht fügen, kann mich nicht begnügen,
will immer noch siegen
Ich will Alles oder Nichts.

Nichts beschreibt Rocky's Lebensmotto besser, als das Lied von Hildegard Knef und Extrabreit.
Nach einem unschönen Leben an der Kette im Mai 2015 mit ca. 14 Jahren bei uns angekommen, hat er jeden Tag genauso gelebt. Das Leben war schön, jeder Tag für ihn ein neues Abenteuer. Rocky, der alte ungarische Lumpenhund (diesen Namen hat er sich durch diverse Aktivitäten in seinem neuen Zuhause sehr schnell verdient), war ein Charmeur der alten Schule. Fest davon überzeugt, dass alle Menschen ihn toll finden, so wie er alle Menschen toll fand. Er hat wirklich jeden in Windeseile um seine Pfoten gewickelt.....und das auf seine so liebevolle und charmante Art. Rocky wusste von der ersten Minute an genau, was er wollte. Noch besser wusste er aber, was er nicht wollte und darüber konnte man mit ihm auch nicht diskutieren, man hatte es bitte schön zu akzeptieren. Ob seine Mahlzeiten zu spät serviert wurden, oder aber er das Auto nicht schnell genug verlassen konnte, er hat seine Meinung lautstark mitgeteilt. Trotz seiner diversen gesundheitlichen Baustellen war er immer gut gelaunt, lustig, neugierig und hat sich von nichts und niemandem unterkriegen lassen. Wir haben so oft über ihn gelacht, er hat so viel Freude in unser Leben gebracht und seine Lebensfreude und Ausstrahlung waren ganz besonders. In den letzten Wochen ging es ihm nach und nach gesundheitlich immer schlechter, aber er hat sich immer wieder hoch gekämpft. Bis ihn die Kraft verlassen hat und er, ganz nach seinem Motto......ich will alles oder nichts......beschlossen hat, zu gehen. Und neben unserer Trauer empfinden wir eine große Dankbarkeit, dass wir es sein durften, die ihn bis zum Schluß begleiten konnten.

Farewell Rocky

Wir danken von Herzen allen seinen Paten und Spendern, die einen würdigen Lebensabschluss für einen alten Iren möglich gemacht haben.

Ruth Ehses (Rockys Pflegemama)


 
 
 




Mea
Mea, geboren am 03.02.2002, ist eine alte English Setterhündin, die fast vollständig erblindet ist. Im November 2013 ist sie auf ihre Pflegestelle im hohen Norden gezogen und hat einen Job bei einem Onlineversandhandel für Arbeitskleidung bekommen. Mea kommt erstaunlich gut mit ihrem Handicap zurecht und bewegt sich wie ein sehender Hund in ihr bekanntem Gebiet. Gesundheitlich hat sie immer mal wieder mit Spondylosen und Arthrosen zu kämpfen. Die Setterburg trägt die Tierarztkosten und bittet hierfür um Patenschaften.

Paten:  Ruth Ehses, Melanie Gerhardt, Familie Thiele, Nicole Raser, Judith Browne, Simone Urbanczyk-Bertrams

Update 25.11.2015
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  Unsere Mea ist in der letzten Nacht dahin gezogen, wohin alle großen Jäger irgendwann einmal ziehen müssen. Ihre Pflegemama Astrid hat mir berichtet, dass unser altes Mädel sich einfach klammheimlich auf den Weg gemacht hat. Es war ein sehr friedlicher Tod und ein würdevoller Abschied. Wir alle sind froh, dass wir Mea nach ihrem schlechtem Leben in einem italienischen Canile wenigstens noch die letzten beiden Jahre angenehm und glücklich gestalten konnten.





 




Nerina

Nerina, ein winzig kleines Pointermixmädel, gerade mal 10 kg schwer. Nerina wurde in einem italienischen Tierheim geboren und lebte da 8 lange Jahre, gesehen hatte sie nichts von der Welt. Wir haben sie im Juni 2013 übernommen und nach einem kurzen Aufenthalt in der Toskana konnte die kleine agile, stets fröhliche und lebenslustige Nerina zu Pflegemama Alice nach Niedersachsen reisen. Nerina hat 2 Probleme: Erstens ist auch sie Leishmaniose positiv, aber sehr gut medikamentös eingestellt und zweitens hat sie einen Kreuzbandriss, der noch im September 2013 operiert werden wird. Für ihre medizinische Behandlung bitten wir um Patenschaften.


Paten:  Susi Conrad, Resi und Rolf Howell-Otte

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Maike

Maike, eine ca. 8-jährige English Setter Hündin, wurde von uns ebenfalls in einem grauenvollen Zustand übernommen. Ein schwerer Schub der Mittelmeererkrankung Leishmaniose hatte eine schwere Darmentzündung verursacht und sie bis auf die Knochen abmagern lassen. Neben dieser leidet sie ebenfalls noch unter beidseitiger hochgradiger HD. Nach und nach werden alle Baustellen angegangen - neben der kostenintensiven Leishmaniosebehandlung werden auch noch ihre Hüften irgendwann in den nächsten Monaten einer OP unterzogen werden müssen. Solange erholt sich das lebenslustige und freundliche Mädel auf unserer Pflegestelle in der Toskana bei Fani Masso. Auch bei Maike ist es fraglich, ob sie jemals eine eigene Familie finden wird. Wir bitten um Patenschaften zur Finanzierung der Tierarztkosten und des Lebensunterhaltes.


Paten: Barbara Müllner

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Käthe

Käthe, ein English Setter Mädel, geschätzte 8 Jahre alt. Käthe haben wir aus einem italienischen Tierheim übernommen, als es für sie bereits Spitz auf Knopf stand, denn bei dem kleinen zierlichen Mädel ist die Leishmaniose ausgebrochen. Neben dieser haben sich noch neurologische Probleme herauskristallisiert, für die eine physische Ursache nicht gefunden werden konnte. Käthe hat einen seltsam federnden Gang und deutlich verlängerte kognitive Reaktionszeiten, kurz: Es fällt ihr schwer im normalen Zeitraum auf einen optischen Reiz zu reagieren. Die plausibelste Erklärung ist, dass Käthe einmal in früher Jugend eine Virusinfektion gehabt haben muss, die ihr Gehirn geschädigt hat. Es ist zweifelhaft, dass Käthe jemals ihre eigene Familie finden wird. Für die Tierarztkosten und zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes bitten wir um Patenschaften. Käthe lebt in der Setterburg-Pflegestelle in der Toskana bei Fani Masso.
 
Paten:  Melanie Schöler und die Setterschnuten, Eike Martin und Joseph

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Marley

Manchmal gibt es Tage, an denen ich mein Bauchgefühl verfluche. Ich habe ihn gesehen – einen Gordon Setter in der Abdeckerei des ungarischen Miskolc. Es steht in der Beschreibung „jung“. Als ich mir die Bilder anschaue, durchfährt es mich mal wieder: Der ist nicht jung, der ist deutlich älter, als man denkt, Gordon Setter sind oft bis ins hohe Alter aktiv und da kann man sich schon mal irren. Wir haben uns also um ihn bemüht und konnten ihn in die Nähe von Budapest in die kleine Hundeauffangstation bringen, die wir schon lange unterstützen.



Ich habe noch nie einen Setter in diesem Zustand gesehen – das gesamte Fell von vorn bis hinten in Rastas verfilzt, dünn, keine Muskeln. Die Ohren am Halsfell so angewachsen, dass man Mühe hatte, ihm ein Halsband anzulegen. Sein erster Weg führte also in den Hundesalon, wo man ihn über mehrere Stunden wieder gesellschaftsfähig gemacht hat. Bei all dem war er geduldig, brav und komplett aggressionslos, er hat alles über sich ergehen lassen – und wenn man ein Fell in diesem Zustand entfilzen muss, dann tut das schon mal weh. Bei dieser Gelegenheit bekam er auch seinen Namen: Marley a Bob. Marley ist tätowiert und deshalb ist es gelungen, sein eigentliches Alter heraus zu finden. Marley ist 11 Jahre alt. Und Marley ist etwas ganz Besonderes: Er ist ein Altsetter mit dem Benehmen eines Junghundes, der gerade die Welt entdeckt. Er ist wie ein Hurricane, dabei entzückend süß und freundlich mit allen Lebewesen, allerdings erschreckt er die Katzen mit seinen küssenden Liebesbeweisen zu Tode – und andere Hunde sind doch eher angenervt von seinen stürmischen unbekümmerten Annäherungsversuchen. Wie man sich einem anderen Hund richtig begegnet, muss er noch lernen, so wie andere Junghunde halt auch. Marley möchte im Moment die Welt entdecken, sobald ein Mensch zur Tür geht, drängelt er sich mit durch, sobald sich die Autotür öffnet, ist er quasi schon draußen – und die Welt, durch die er lachend zieht, gehört ihm. Er kann sie stundenlang erkunden und wird nie müde, etwas Neues zu entdecken. Ruft man ihn, kommt er allerdings sofort zurück, was für seine Bindungsfähigkeit an Menschen spricht.



Die tierärztlichen Untersuchen haben ein paar Auffälligkeiten im Blutbild ergeben. Zwei Leberwerte sind leicht erhöht und die Thrombozyten auch. Das kann auf einen Tumor hindeuten, aber auch auf eine Gallenerkrankung. Eine genaue zuverlässige Diagnostik ist erfahrungsgemäß in Ungarn nicht möglich. Und deshalb möchten wir den Buben gerne so schnell wie möglich in die Setterburg holen. Momentan sind aber alle unsere Pflegeplätze belegt. Wir suchen also für Marley eine Endpflegestelle, die seinen Bedürfnissen gerecht wird – und der es bewusst ist, dass Marley vielleicht im ungünstigsten Fall nicht mehr soviel Lebenszeit bleiben wird. Die Kosten für ihn werden wie immer von der Setterburg getragen.

Kontakt: Sylke Beyer, e-mail: ambatchseka@yahoo.de, Tel.: 09444/977873 oder Mobil unter 0160/94766006


Update 06.02.12: Pflegestelle gefunden! Danke an Simone und Gunnar!

Update 20.01.2016: Marley jagt nun in ewigen Jagdgründen. Wir mussten ihn gehen lassen. Gunnar, Marleys Pflegepapa, hat mir gestern geschrieben: "Ein wirklich großer ist von uns gegangen, keine Minute möchte ich missen die ich mit dem Schlawiener verbringen durfte. Er hat mir sehr viel Freude gebracht."


Paten:  Kathy Wayand








Hermine
Manchmal stellt sich einem die Frage, wieviel Unglück Hund eigentlich im Leben haben muss, bis er ein festes Dach über dem Kopf bekommt. So wie die kleine Hermine, ein Epagneul Breton, die irgendwann im Jahr 2000 geboren wurde. Wie so viele Vertreter ihrer Rasse kam sie ohne Schwanz zur Welt. Das war kein Unglück, allerdings die nachfolgenden 7 Jahre, die sie bei einem Züchter in Italien verbrachte und einen Wurf nach dem anderen bekam und großzog. Dann wurde die gesamte Zucht vom Amtsveterinär beschlagnahmt - und wenn in Italien die Behörden so eingreifen, braucht man nicht sehr viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie die Bedingungen dort waren. Hermine kam also ins Tierheim Arezzo. Dort interessierte sich ebenfalls keiner außer den Helfern und Mitarbeitern für sie, die versuchen, den Hunden dort das Leben so erträglich und schön wie möglich zu machen. Keine Familie wollte ihr ein Zuhause bieten und so gingen weitere 5 lange Jahre ins Land. Das sind 12 Jahre Leben im Zwinger und das ist wahrlich genug für ein Hundeleben. Bei einem Besuch in der Toskana habe ich sie eingepackt und mit zu uns in die Setterburg genommen.




Hermine ist ein wirklich entzückendes kleines altes Mädel, das gerade versucht, ihren Platz in der Welt neu zu finden. Menschen gegenüber ist sie sehr unterwürfig. Hat man etwas in der Hand, einen Besen oder eine Kaffeekanne zum Beispiel, und geht damit auf sie zu, rennt sie schreiend davon. Ihre Annäherungsversuche sind von Vorsicht geprägt, aber sie schmust sehr gerne und lässt sich die Ohren und das Kinn kraulen. Dann entspannt sich ihr kleiner Körper. Hermine ist ruhig und ausgeglichen, kann alleine bleiben - und wenn es spazieren geht oder es Futter gibt, dann hüpft sie ausgelassen hin und her und freut sich ein Loch in die Mütze. Vor allem den Spaziergängen gehört ihre große Leidenschaft. Dann springt sie mit ihren krummen Beinen lachend durch das Gras, dass die Ohren nur so fliegen. Ihr Umgang mit anderen Hunden ist äußerst selbstbewußt. Sie liegt gerne mit ihnen zusammen im Korb, lässt sich aber auch nicht die Butter vom Brot nehmen. Und sie fährt gerne Auto und macht Ausflüge - kein Wunder, denn sie entdeckt gerade die Schönheiten dieser Welt mit großen staunenden Augen. Katzen zählen nicht zu ihren Freunden.




Leider hinterlässt so ein Leben aber nicht nur Spuren in der Seele, sondern auch im Körper. Hermine hat einen leichten Herzschaden, der noch keine Medikamente braucht, Arthrosen in allen (!) Gelenken, Spondylosen und Mamatumoren. Zu allem Überfluss ist sie auch noch auf Rickettsien positiv getestet. Bevor es den Tumoren an den Kragen geht, müssen die erstmal behandelt werden. Wir gehen davon aus, dass Hermine mit all diesen Befunden auch hier in Deutschland zu den Hunden zählen wird, die es eher schwer haben, ein Zuhause zu finden. Und deshalb bitten wir um Patenschaften und - wenn es möglich ist - einen kleinen Zuschuß in Hermines OP Kasse, denn die zwei OPs der Milchleisten werden in ein paar Wochen anstehen. Hermine ist kastriert, geimpft und gechipt.

Paten: Anja Stilzebach, Ilona Pritzel, Pia Schmidt und Milo, Sybille Beyer


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Charly

Charles, English Setter tricolor, klein, unterernährt, vernachlässigt und blind. Charles, kurz Charly, haben wir aus dem ungarischen Tierheim Györ übernommen. Kein Mensch weiß, woher er kam und wie er in der Vergangenheit gelebt hat. Charly wog gerade einmal 12 kg und damit gut die Hälfte von dem, was er eigentlich haben sollte. Aktuell sind es bereits 16 kg, denn Essen ist eine ganz große Leidenschaft von dem alten Buben. Sein eigentliches Alter ist schwer zu schätzen - als wir ihn beim Tierarzt vorstellten, meinte der, wir sollten uns irgendwas zwischen 10 und 1000 Jahren aussuchen, also haben wir uns letztendlich auf 12 geeinigt. Für seine Augen können wir nichts mehr tun, er hat in beiden Glaukome mit Druckerhöhung und auf dem linken Eiweißeinlagerungen. Damit er sich keiner OP mit Augenentfernung unterziehen muss, braucht Charly eine ganze Batterie von Augentropfen. Mit seinem Handicap kommt er gut zurecht und hat sich innerhalb kürzester Zeit in Wohnung und Garten zurecht gefunden. Sein eigentliches Problem ist das Verlassen des Hauses, er hat Angst davor und wir müssen ihn nach draußen tragen. An Spaziergänge ist vorerst deshalb nicht zu denken. Jetzt muss er lernen, dass sich die Haustür immer wieder für ihn öffnet und er nie wieder auf seinen warmen Platz mit dicken Hundebetten und gefüllten Näpfen verzichten muss, aber das braucht Zeit - sehr viel Zeit. Die bekommt er hier, wieviel er davon auch immer brauchen mag. Im Haus ist Charly einfach nur fröhlich, freundlich und anhänglich. Mit allen Hunden, egal ob Rüde oder Hündin, kommt er gut zurecht und orientiert sich prima an ihnen. Charly sucht zur Finanzierung seines Lebensunterhaltes, regelmäßiger Kontrollen seiner Augen durch einen Spezialisten und Medikamentenkosten Paten und Spender.

Paten:
  Dittmar Schwarz und Beate Reuter mit Namensvetter Charly, Hanne und Micha Lubrich - ebenfalls mit Namensvetter Charly, Jörg Laurentsch, Friederike Schefbeck, Aloisia Särve

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Jean-Luc

bleibt in seiner Pflegestelle

Jean-Luc (kurz Luc), English Setter im Farbschlag blue roan, geimpft und gechipt, ist irgendwann 2001 geboren. Luc mag einen etwas traurigen Blick haben, der allerdings täuscht, denn der gesetzte Herr hat Lebensfreude pur. Seine größten Hobbies sind Spaziergänge, bei denen er gut leinenführig ist und sein zweites Hobby ist der Kühlschrank - der ist nämlich sein bester Freund, denn der alte Knuddelbär liebt Gourmetessen. Luc merkt man seine Vergangenheit deutlich an, denn neben kurzen Couchaufenthalten, reicht ihm seiner Meinung nach der Fussboden zum Schlafen, weiche Hundebetten bietet man ihm vergeblich an. Der alte Bub ist absolut verträglich und ausgesprochen höflich mit allen Hunden, auch mit Rüden. Jean-Luc möchte in seinem Rudel am Bodensee bleiben, denn da fühlt er sich heimisch und seine beiden Hundekumpels und die Pflegeeltern sind sein Zuhause, da duldet er keine Diskussion. Luc ist vielleicht keine Schönheit, aber er ist ein Hund mit viel seelischem Tiefgang in den Augen, die voller Leben und Freundlichkeit sind und weiß mit Witz und Charme so einiges wett zu machen. Er hat Spondylosen, die immer mal wieder die kurmäßige Gabe von Schmerzmitteln notwendig machen.

Paten: Heike Braun

Update 19.04.2016: Knapp fünf Jahre ist es her, dass der Engländer Jean-Luc bei Steffi zur Dauerpflege eingezogen ist. Da war er schon ein alter Herr. Lucs größte Freude war es, in der Nachbarschaft an den Terrassentüren zu klopfen, zu behaupten er sei ein alter Hund, der so gar nichts zu fressen bekäme und sowieso und überhaupt. Und irgendwie hatte er immer Erfolg damit, weil ihm das jeder mit seinem Hundeblick auch sofort abgenommen hat. Das war sein Verständnis von Jagd - eine absolut erfolgreiche Methode. Er war ständig zu Scherzen aufgelegt und hat sich nie unterkriegen lassen. Nach kurzer schwerer Krankheit mussten wir ihn gestern in die ewigen Jagdgründe ziehen lassen, den alten Recken vom Bodensee. Jean-Luc wurde 16 Jahre alt.


 



 



 
 
 
 


Paten der Setterburg allgemein: Elsbeth Sellis, Claus Küpers + Nicol Schmidt, Ruth Prien,  Anja Thierbach, Dagmar und Thorsten Troczynski, IN Tierschutz, Britta Heinemann, Birgitta und Martin Stark mit Honey
 
 
 
 
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