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  Hunde der Setterburg
 

Kontakt:

Sylke Beyer
Tel.: 09444/9 77 87 3
Mobil: 0160/947 66 00 6
e-mail: ambatchseka@yahoo.de

Ein Zuhause sucht:

 

Julie

Julie, English Setter, ca. 5 Jahre alt, geimpft, gechipt, negativ auf Mittelmeererkrankungen getestet

Julie ist unkompliziert, freundlich, anhänglich, verschmust, fährt prima im Auto mit, kann alleine bleiben (nur in Hundegesellschaft getestet) mag alle Menschen (egal ob groß oder klein) und ist natürlich absolut hundeverträglich, dabei ist sie sehr selbstbewusst. Julie ist ein Mädel, das ganz genau weiß, wo sie steht und was sie will. In Wald und Feld zeigt sie sich absolut menschenbezogen, auch wenn Jagdtrieb natürlich vorhanden ist. Vom Wild ist sie abrufbar, bei Vögeln muss man manchmal ein wenig mehr Überzeugungsarbeit leisten. Sie beherrschte innerhalb kürzester Zeit die Grundkommandos - von sitz bis bleib. Alles kein Problem und kleine Gehorsamsübungen machen ihr eine Heidengaudi. Ja, ihr habt schon richtig geschaut - da fehlt was, nämlich das rechte Vorderbein. Julie störts nicht im Geringsten - sie rennt und springt, auch 60cm aus dem Stand sind kein Problem. Verloren hat sie es nach einem Verkehrsunfall. Dabei hat sie auch noch einen Kreuzbandriss hinten links erlitten. Der wurde operiert und ist ohne Probleme verheilt. Das Bein wird voll belastet. Ohne Probleme geht die zierliche Hündin spazieren, auch gern eine ganze Stunde am Stück. Für Tageswanderungen ist sie allerdings nichts. Man muss bei Julie gut auf einen Ausgleich zwischen Bewegung und Kopfarbeit achten, das komplette Gewicht des Körpers liegt schließlich auf nur einem Vorderbein. Das Laufen an der kurzen Leine fällt schwer. Da muss sie das Gleichgewicht + Anhängsel halten. Fliesen, glatte Böden und Treppen sind kein Problem. Zum Glück ist sie mit 17,5 kg ein absolutes Leichtgewicht - das sollte zukünftig auch eher im unteren Bereich gehalten werden. Julies Handicap bedingt ein gutes Futtermanagement mit den entsprechenden gelenkaufbauenden Zusatzstoffen.







 





 

Edward

vermittelt

Edward, English Setter, geb. 29.04.2010, geimpft, gechipt, kastriert. Edward (kurz: der Edi) ist einer der vielen Setter, die ursprünglich aus Italien stammen, FCI Papiere haben und quer durch Europa durch diverse Jägerhände gegangen sind. Bei ihm konnten wir Stationen in Italien, Rumänien und Ungarn nachvollziehen bis er letztendlich bei uns gelandet ist.

Edi ist eigentlich ein typischer Setter – im Haus angenehm und ruhig, verschmust und anhänglich und draußen eine richtig aktive Kanone. Eine Jagdkanone. Das hat er schließlich sein ganzes Leben gemacht. Aber: Im Trieb ist Edward kontrollierbar. Er zieht große Kreise und kommt letztendlich auf Zuruf. Machbar ist das nur in sehr wildarmen Gebiet und natürlich, nachdem ein absoluter Bindungsaufbau zu seinen Menschen stattgefunden hat. Und genau auf den lässt er sich gerne ein. Überhaupt ist er ein extrem bindungsfähiger Hund. Edi ist leinenführig, stubenrein, kann alleine bleiben, lebt problemlos mit Rüden zusammen, Hündinnen sind sowieso kein Problem, lebt in seiner Pflegestelle unkompliziert mit Katzen zusammen, kennt das Autofahren. In ganz wenigen Situationen ist er manchmal ein wenig verunsichert. Also bei Dingen, die er nicht kennt – dann wird er stocksteif. Durch den Menschen sind diese Situationen gut auflösbar. Und: Er liebt Wasser und schwimmt sehr gern und Quietschtiere – letztere schleppt er mit Vehemenz rum und kann die Pfoten nicht von ihnen lassen. Er hat natürlich auch seine Ecken und Kanten: Edi ist ein Leinenpöbler und das bedarf noch dem Training. Grundlegende Verbesserungen konnten bereits erzielt werden. Und alles Essbare wird gestohlen ...

Gesundheit: Der Mittelmeertest war negativ bis auf Hepatozoonose. Da war der Ersttest positiv, der Zweittest nach Behandlung negativ. Edi hatte grauenvolle Zähne, diese wurden in einer riesigen OP grundlegend saniert. Und er hat beidseitig HD, die unter Kontrolle ist, aber ein gutes Futtermanagement mit Zusatzstoffen (MSM, Glucosamin, Grünlippmuschel, Kollagen) benötigt. Nach tierärztlicher Auskunft sollte er damit bis ins hohe Alter gut zurecht kommen.

Edi wartet auf seine Familie in der Nähe von Bremen. Fotos: Claudia Czaplinski, Pfotenphantasie, https://pfotenphantasie.blogspot.com (nochmals herzlichen Dank)


















 

Macy

vermittelt

Macy, Irish Setter, geimpft, gechipt, kastriert, negativ auf Reisekrankheiten getestet, geboren am 18.01.2012. Das bezaubernde Mädel stammt aus eher fragwürdigen Verhältnissen mit Robusthaltung, hat ihr komplettes Leben im Zwinger verbracht und ist momentan bei 67 cm Stockmaß mit knappen 20 kg stark untergewichtig und unterernährt. Trotz allem hat sich Macy ihr absolut sonniges und freundliches Gemüt bewahrt, auch wenn sie im Erstkontakt schüchtern und zurückhaltend reagiert. Das betrifft vor allem Männer, die Gegenstände in den Händen halten - Lachskekse sind hier äußerst hilfreich und lassen das Eis schnell schmelzen. Viele Umweltreize machen ihr anfänglich Angst, ohne dass sie in Panik gerät. Macy ist aber absolut bereit, sich auf den Menschen einzulassen. Je eloquenter der auf unbekannte Geräusche oder anderes reagiert, umso eloquenter ist auch die freundliche Macy. Macy hat ein exzellentes Sozialverhalten mit anderen Hunden, liebt wilde Spiele. Gesundheit: Macy hat beidseitig mittelgradige HD, die ein gutes Futtermanagement notwendig macht. Medikamente bekommt sie momentan keine. Ihr rechtes Jochbein war einmal gebrochen und ist unbehandelt wieder zusammengewachsen. Als Folge dessen kann sie im rechten Auge nicht ausreichend Tränenflüssigkeit produzieren, so dass 3 x täglich Gaben von Augenbefeuchter notwendig sind.
 


 
 

 


Frank
 
vermittelt
 
Frank, Basset Hound, geimpft, gechipt, kastriert, geschätztes Geburtsdatum 2014. Franky ist eine gute Laune Type - immer gut drauf, immer zu Scherzen aufgelegt, unglaublich aktiv und agil und sportlich. Leider neigt er dazu, über Zäune zu klettern. Und er neigt zum Nahrungsmitteldiebstahl, aber der ist eh rassebedingt. Frank liebt Menschen, auch ganz kleine und Artgenossen sowieso. Egal ob Rüde oder Hündin. Frank wurde positiv auf Herzwürmer getestet und befindet sich momentan in Behandlung. Er ist deshalb momentan nicht vermittelbar.


 


  


Kai

Kai, Sabueso Espanol, 11 Jahre, geimpft, gechipt, kastriert.

Kai ist in allen Belangen ein Ausnahmeexemplar seiner Rasse. Mit gut 65cm Schulterhöhe ist er schlicht und ergreifend zu groß geraten und damit schon sehr nah am St.Hubertus dran und mit einem momentanen „Kampfgewicht“ von 32 kg zeigt er sich auch noch stark untergewichtig. Prinzipiell ist der gute alte Kai wie ein überdimensionaler Welpe. Meist weiß er gar nicht, wie groß er eigentlich ist, welche unglaubliche Kraft er besitzt und wohin er mit seinen gigantischen Pfoten soll, weiß er schon mal gar nicht. So tapst er sich fröhlich und stets hungrig durchs Leben. Und unter seiner harten Schale, steckt ein sehr sensibler und entsetzlich verletzlicher Kern.

Kai kann alleine bleiben, fährt prima im Auto mit, läuft sehr anständig an der Schleppleine – und zwar genau bis zu dem Augenblick, wenn er eine Spur in der Nase hat. Dann vergisst er völlig die Welt um sich herum und lässt sein sehr lautstarkes wohlklingendes Geläut eines Meutejägers hören. Kai hat ein ausgezeichnetes Sozialverhalten, das bedingt allerdings auch, dass er sich von pöbelnden Schnöseln nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Die Reizwelle dabei ist gigantisch hoch. Glücklich ist Kai erst dann, wenn er einen engen Körperkontakt zum Menschen pflegen kann. Leute mit Berührungsängsten sind hier fehl am Platz, ebenso wie Couchhocker und Schönwetterspaziergänger. Kai ist nämlich extrem aktiv und bei Wind und Wetter gerne unterwegs – und das ausgiebig.

Kai benötigt ein gutes Gelenkmanagement, er neigt zu Schleimbeutelentzündungen. Ihm wurden diverse Knubbel entfernt (alle gutartig), die Zähne saniert. Kais großer Knackpunkt sind die langen Schlappohren, die tägliche Pflege benötigen. Die lässt er aber komplett anstandslos über sich ergehen. Mittelmeertest war negativ bis auf einen grenzwertigen Leishmaniosetiter. Symptome hat er keine und auch die Eiweißelektrophorese war in Ordnung. Der Test müsste im Januar wiederholt werden, Kosten übernimmt der Verein.Kai neigt ebenfalls zu Futtermittelunverträglichkeiten, er reagiert dann mit Durchfällen. Barfen verträgt er gar nicht. Mit einem Futter auf Kartoffelbasis kommt er dagegen prima zurecht.

Paten: Birgitta Stark

Update 15.10.2018: Der Zweittest auf Leishmaniose war negativ, der dritte positiv. Es deutet alles darauf hin, dass Kai Uwe infiziert, die Erkrankung aber nicht ausgebrochen ist. Der Stand der Leishmaniose muss regelmäßig mindestens dreimal im Jahr mit aufwendigen und teuren Tests überprüft werden. Momentan muss er keine Medikamente nehmen. Da eine Vermittlung eher unwahrscheinlich ist, bitten wir für Kai Uwe um Patenschaften.

 
 
 
 
 

 
 
Marvel

vermittelt

Marvel the Pelvis , English Setter tricolor, geimpft, gechipt, kastriert, Mittelmeertest negativ. Marvel ist geschätzte 3,5 Jahre jung, 22 kg leicht.

Marvel ein Hund zum Verlieben, aber kein Anfängerhund – er bringt alles mit und noch ein paar kleine Überraschungen, samt settertypischem Dickschädel, der einen häufig auch zum Lachen bringt (sofern man den nötigen Humor besitzt). Marvel ist ursprünglich ein Fundhund aus Spanien. Jagdtrieb ist vorhanden, allerdings ist der gut kontrollierbar und aufgrund seiner Bindungsfähigkeit ist Marvel Freiläufer. Seine neue Familie müsste das natürlich grundlegend aufbauen. Hat er eine Bindung zu seinem Menschen aufgebaut und vertraut ihm ganz, liebt er bedingungslos, ist anhänglich und braucht regelmäßige Schmuseeinheiten, die er auf charmante Weise auch einfordert, so dass man es kaum abschlagen kann. Er kann stundenweise nach langsamer Eingewöhnung alleine bleiben und liebt das Autofahren. Marvel pflegt ein exzessives Hobby: Das Verstecken von Spielzeug und getragenen Socken seiner Menschen im Garten. Meist versteckt er die dann so gut, dass er sie selbst nicht wiederfindet, ist aber stolz wie Bolle wenn er dann doch ein Stück mal wieder entdeckt. Apportieren könnte auch zu einem seiner zukünftigen Hobbies werden, wenn man auf den Anfängen der Pflegestelle aufbauen möchte.

Mit Hündinnen ist er problemlos, bei Rüden entscheidet die Sympathie und die Souveränität des anderen Rüden. Unsicherheit bemerkt Marvel nämlich sofort und nutzt diese auch aus – auch beim Menschen. Leider steht das konträr zu seiner eigenen Unsicherheit, die immer wieder zu Tage tritt. Für ihn wäre eine hundeerfahrene Stelle gut, die ihm liebevoll Grenzen zeigt, ihm so die nötige Orientierung und Sicherheit vermittelt, denn der kleine Macho (steht ja auch so im Pass ist manchmal doch noch unsicher – der Staubsauger ist ein fürchterliches Wesen... eine souveräne Hündin oder kastrierter Rüde könnte ihm daher sicher auch Stabilität geben. Auf der Pflegestelle zeigte er nach einer Weile, dass er ein gewisses territoriales Verhalten nicht verleugnen kann und er daher auch gerne beschützt. Dies ist gut händelbar, aber braucht Erfahrung.

Gesundheit: Marvel hat HD, die linke Hüfte musste aufgrund dessen im März operiert werden – Femurkopfresektion - und hat sich seitdem klasse entwickelt, so dass er aktuell nicht beeinflusst ist und von Spaziergängen gar nicht genug bekommen kann. Nach tierärztlicher Auskunft ist auch die rechte Hüfte belastet, muss aber nicht operiert werden. Für die Zukunft bedeutet das, dass Marvel ein gutes Gelenk- und gegebenenfalls auch Schmerzmanagement braucht, bereits jetzt in Form von Zusatzstoffen (Traumeel, Bierhefe, Glucosamin und Kollagen Hydrolysat).

Marvel befindet sich auf einer Pflegestelle in 63486 Bruchköbel









 



Gordon
 
Gordon, der auch noch unspektakulär so heißt wie die Rasse, der er angehört, nämlich der Gordon Setter, ein zierlicher ursprünglicher Rüde, geschätzte 10 Jahre alt, geimpft, gechipt, kastriert. Gordon ist einer jenen unverwüstlichen alten Recken, denen man ein altes schottisches Erbe nachsagt. Sein Gesicht ist gezeichnet davon. Wie er sein Auge verloren hat und sein Schädel eingedrückt wurde, wissen wir nicht. Aber wir wissen eines: Er ist ein guter Hund. Seine Hinternbeine sind krumm von Mangelernährung und doch hält er sich so aufrecht und stolz, wie es wohl nur ein Setter kann. Er liebt lange Ausflüge, bei denen er die Vögel stets im Blick hat, ist aktiv und fröhlich. Anderen Hunden gilt weniger sein Interesse, auch wenn er mit denen zum Großteil verträglich ist; der Mensch ist der, den er liebt. Er ist anhänglich und verschmust, stets freundlich auch zu Fremden. Er mag Kinder. Er kann alleine bleiben und fährt gern im Auto mit. Und er hat 3 Kugeln in der Brust - seiner unendlichen Liebe zum Menschen tut das gar keinen Abbruch. Gordon haben wir komplett unterernährt mit knapp 16 kg und einer Demodikose hier aufgenommen. Letztere muss noch ein paar Monate weiter behandelt werden. Das Fell ist schon sehr stark zurück gekommen, wird aber noch bis zur vollständigen Erholung seine Zeit brauchen. Dünn ist er, weil er einen Megaösophagus hat, der fast die komplette Speiseröhre betrifft. Er konnte in der Vergangenheit nicht abschlucken und hat oft wieder erbrochen. Leider ist dadurch bereits die Lunge in Mitleidenschaft gezogen, er muss mehr als nur eine Aspirationspneumonie gehabt haben. Man muss auf eine spezielle Konsistenz des Futters achten. Dass man nur auf den Hinterbeinen aufrecht fressen sollte, damit alle Nahrung im Magen landet, das hat der wirklich schlaue Gordon sehr schnell selbst begriffen. Seitdem nimmt er gut zu und steht nun bei 18 kg Körpergewicht. Da muss man aber noch eine Weile noch gut hinpäppeln. Gordon sucht jemanden, der ihm nicht nur den Bauch krault und gut auf ihn aufpasst, er sucht einen Freund, der ihn in sein Leben lässt. Zerstörtes Gesicht hin oder her....

Paten: Birgitta Stark, HC Fath, Petra Hövelkamp


Update 12.04.2018: Was soll man über einen alten Hund schreiben, der das Leben so sehr geliebt und so sehr für es gekämpft hat? Der ein so guter Hund war? Gordon war einer am übelsten zugerichteten Hunde, die wir je übernommen haben, mit seinem fehlenden Auge, der Dülle im Schädel, den fünf Kugeln in der Brust und einer in der Schläfe. Und Gordon war einer der Hunde, der den Menschen am Meisten liebte. Er konnte grundsätzlich nicht ohne ihn sein. Und am allermeisten liebte er Kinder. Sein Umgang mit Kleinkindern war beispiellos sanft und vorsichtig. Auf der anderen Seite war er ein gnadenloser Jäger und man merkte ihm an, dass er sich wohl längere Zeit alleine ernähren musste. Nichts war vor ihm sicher. Mit all seinen Erkrankungen war er der Hund, der wohl sieben oder noch mehr Leben hatte. Nichts hat ihn umgeworfen … nichts, bis auf eines: Der Krebs. Gestern Abend hat er den Kampf verloren und wir mussten ihn ziehen lassen. Ich bin mir mittlerweile sicher, dass sich Walhalla an den Toren zu den ewigen Jagdgründen befindet und nur auf den Einzug vom Allvater gewartet hat. Gordon wird uns immer begleiten und doch fehlen. Mach's gut, Allvater!






 

 

Patentanten und Patenonkels suchen:

 

Brian


Brian, Irish Setter, geboren im Oktober 2006. Für Brian haben wir fast ein ganzes Jahr ein Zuhause gesucht. Leider erfolglos. Nach einem missglücktem Vermittlungsversuch wollen wir dem alten Knaben keine weiteren Versuche zumuten. Brian hat sich in seiner Pflegefamilie eh "festgefressen" und ist glücklich dort. Und so soll es bleiben. Brian ist der jugendliche Typ - mit Rücken- und Hüftproblemen. Wie jeder alte Hund braucht er deshalb immer wieder den Tierarzt und Medikamente. Für seinen Lebensunterhalt bitten wir um Patenschaften.

Paten: Marianne Knesen

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Bamba

Bamba, Kuvasz Hündin, geboren ca. 2008. Bamba ist der Hund, der uns am meisten Kopfzerbrechen bereitet. Bamba haben wir zusammen mit unseren ungarischen Kooperationspartnern im Sommer 2017 aus einem anderen Tierheim übernommen. Sie ist Menschen gegenüber nicht sehr freundlich eingestellt. Zugegeben: Bei ihr sitzt der Colt verdammt locker. Oder anders ausgedrückt: Sie langt zu, wenn ihr etwas nicht passt und es passt ihr leider sehr viel nicht auf dieser Welt. Es ist fraglich, ob das Mädel jemals ein Zuhause findet. Trotz allem wollen wir die Hoffnung nicht aufgeben. Wöchentlich kommt ein Tiertrainer. Bamba kann mittlerweile angeleint werden und lässt sich einen Maulkorb aufsetzen. Momentan lebt sie auf einem Pferdehof in einem riesigen Freigehege. Bamba ist kastriert, geimpft und gechipt, leider aber auch positiv auf Herzwurm getestet. Die Behandlung hat im März 2018 begonnen. Wir tragen alle Unterbringungs- und Tierarztkosten sowie den Hundetrainer und bitten dafür um Patenschaften.
 
Update 15.05.2018: Heute ist sie zum Regenbogen gezogen. Ein geplazter Milztumor, die Ärzte konnten nichts mehr für sie tun. Ich hatte immer so für die alte ungarische Kuvasz Hündin gehofft. Sie, bei der der Colt so entsetzlich locker saß und die sofort zugelangt hat, wenn ihr etwas nicht passte. Alles, was wir für sie tun konnten war, ihr ein möglichst gutes Leben zu bieten, wenn auch ohne Familie (die sie eh nicht wollte, sie mochte Menschen halt nicht besonders). Mit Hilfe unserer ungarischen Freunde vom Eszkulap Projekt ist sie auf einem Pferdehof untergekommen, in einem riesigen eingezäunten Freilaufgelände mit Hundehütte. Benutzt hat sie die Hütte nicht einmal, auch nicht im tiefsten Winter. Sie wollte frei sein und nicht von Wänden eingeschränkt. Wir haben geholfen, ihren Lebensunterhalt zu tragen, einen Hundetrainer zu finanzieren, weil wir die Hoffnung auf das, was wir unter einem normalen Leben verstehen für sie nicht aufgeben wollten. Es hat nicht sollen sein ...
 


 




Endor

Gordon Setter Endor, geboren am 22.02.2010, haben wir aus dem Tierheim Friedrichshafen am Bodensee übernommen. Endor ist mit 75 cm Stockmaß ein Riese und ein sabbernder liebenswürdiger Dickschädel. Leider hat er in der linken Schulter einen nicht operierbaren und auch sonst nicht therapierbaren Tumor. Endor braucht dauerhaft ein Schmerzmittel, damit er ein so angenehmes Leben wie möglich hat. Dafür suchen wir Paten.

Paten: Keine
 
 
Update 29.07.2018: Kein Abschied fällt so schwer, wie der der ewig ist. Sechs Monate konnten wir dir noch geben und die Gewissheit, den letzten Weg nicht alleine beschreiten zu müssen. Sechs Monate, in denen wir dir die Schmerzen nehmen konnten, du rumgeblödelt hast und ständig hungrig warst. Sechs Monate der Liebe. Heute mussten wir dich in die ewigen Jagdgründe ziehen lassen. Mach's gut, Endor vom Pulserdamm. Danke an Vera und Familie, die ohne zu zögern Endor einen Hospizplatz gegeben haben, damit sein Leben nicht in einem Tierheimzwinger zu Ende gehen musste.

 
 

 

Finchen


Cocker Mädel Finchen kam nach dem Tod ihres Besitzers zu uns. Mit dem Baujahr 2000 (!) gehört sie durchaus zu den etwas betagteren "Modellen". Finchen ist soweit fit, auch wenn Ohren und Augen nicht mehr die besten sind. Ihren Lebensabend wird die alte Dame auf ihrer Pflegestelle verbringen und regiert dort mit eisenerner Pfote die beiden Setterbuben. Wie alle alten Hunde, braucht auch Finchen immer mal wieder den Tierarzt. Wir tragen die Kosten für ihr verbleibendes Leben.

Paten:  Heike Bender

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Dero

Dero, English Setter, geboren 12/2008, gehört zu unseren vielen Aufnahmen von Jagdhunden, die quer durch Europa von Hand zu Hand gingen und letztendlich übers Internet verschenkt wurden. Deros Leben hat Spuren hinterlassen. Er leidet unter multiplen Organschäden, die eine engmaschige medizinische Kontrolle und Versorgung notwendig machen. Neben Spezialfutter und Futterzusätzen und Medikamenten benötigt der entzückende und anrührend freundliche Bub also immer wieder den Tierarzt. Da Dero auch einen Zwingerkoller hat, sich aber gut in der Pflegestelle eingelebt hat, wollen wir ihm einen weiteren Wechsel im Leben nicht zumuten. Für Deros Kosten bitten wir um Hilfe und Unterstützung.

Paten:  Keine

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Gustl

Gustl, Irish Setter Welpe, geboren im Mai 2014 in Deutschland. Obwohl er ein lustiger und fröhlicher kleiner Kerl ist, der jede Menge Unsinn in seinem Kopf hat, wie das bei Welpen nun mal so ist, hatte er einen wahrlich schweren Start ins Leben. Gustl wurde mit einer Anomalie am Herzen geboren, seine Herzschlagader ist auf der falschen Seite gewachsen und engt seine Speiseröhre ein. Somit kann die Nahrung diese nicht richtig passieren und verursacht einen Megaösophagus. Das kann durch eine Operation behoben werden. Als jedoch klar wurde, dass diese OP viel Geld kostet, hat ihn sein Züchter über das Internet verschenkt. So ist er bei uns gelandet. Außerdem hat er in früher Jugend eine Lungenquetschung erlitten. Entweder durch eine massive Überdehnung der Speiseröhre oder einen Unfall, wir wissen es nicht. Bei uns hat sich relativ schnell heraus gestellt, dass der kleine Gustl außerdem fast vollständig gehörlos geboren wurde. Glücklicherweise gibt es ein paar Frequenzen, die er wahrnimmt. Mit einer besonders schrillen Hundepfeife hat seine Ausbildung bereits begonnen und läuft erstaunlich gut.

Am 16.09.2014 wird Gustl in der LMU München operiert und die Einengung der Speiseröhre behoben. Gleichzeitig werden sich Chirurgen um seinen Lungenschaden kümmern. Nach tierärztlicher Auskunft stehen seine Chancen gut, dass er einmal ein ganz normales und langes Hundeleben führen kann. Dann suchen wir eine Familie für ihn, die sich liebevoll um die Ausbildung des kleinen gehörlosen Buben kümmern wird und ihm die Welt zeigt.

Update 23.09.2014: Die OP ist erfolgreich verlaufen und der Heilungsverlauf verläuft ausgezeichnet. Ob sich die Aussackung in der Speiseröhre komplett zurückbildet muss nun die Zeit zeigen. Gustl ist weiterhin frohen Mutes und so lustig, wie ein Welpe nur sein kann.

Update 11.03.2015: Gustl, mittlerweile knapp 10 Monate alt, hat sich prima entwickelt. Er mag alle Menschen, alle Hunde, ist an sicheren Stellen aufmerksamer Freiläufer, Wild interessiert ihn dabei nicht. Nur den Vögeln, denen würde er hinterherfliegen, wenn er denn könnte. Er fährt problemlos im Auto mit, kann auch mal alleine bleiben. Fressen kann er sehr gut, allerdings wird sich der Megaösophagus nie komplett verwachsen. Damit muss der Gustl ein Leben lang erhöht gefüttert werden.

Update 02.09.2015:  Seit über einem Jahr wohnt der kleine Setter nun schon bei uns, ein gesunder Hund wird er nie werden. Gustl wird sein ganzes Leben spezielle Aufmerksamkeit und Fürsorge benötigen, vor allem, was das Fressen angeht. Er wird deshalb in unserer Obhut verbleiben und steht nicht mehr zur Vermittlung.

Update Oktober 2015: Es ist amtlich: Gustl ist Epileptiker, er leidet unter fokalen Anfällen. Medikamentös gut eingestellt wird er auch damit sein Leben leben können.


Paten:  Andrea und Eric Schweppe, Silke Wolf, Karin Diller


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Nerina

Nerina, ein winzig kleines Pointermixmädel, gerade mal 10 kg schwer. Nerina wurde in einem italienischen Tierheim geboren und lebte da 8 lange Jahre, gesehen hatte sie nichts von der Welt. Wir haben sie im Juni 2013 übernommen und nach einem kurzen Aufenthalt in der Toskana konnte die kleine agile, stets fröhliche und lebenslustige Nerina zu Pflegemama Alice nach Niedersachsen reisen. Nerina hat 2 Probleme: Erstens ist auch sie Leishmaniose positiv, aber sehr gut medikamentös eingestellt und zweitens hat sie einen Kreuzbandriss, der noch im September 2013 operiert werden wird. Für ihre medizinische Behandlung bitten wir um Patenschaften.


Paten:  Susi Conrad, Resi und Rolf Howell-Otte

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Hermine
Manchmal stellt sich einem die Frage, wieviel Unglück Hund eigentlich im Leben haben muss, bis er ein festes Dach über dem Kopf bekommt. So wie die kleine Hermine, ein Epagneul Breton, die irgendwann im Jahr 2000 geboren wurde. Wie so viele Vertreter ihrer Rasse kam sie ohne Schwanz zur Welt. Das war kein Unglück, allerdings die nachfolgenden 7 Jahre, die sie bei einem Züchter in Italien verbrachte und einen Wurf nach dem anderen bekam und großzog. Dann wurde die gesamte Zucht vom Amtsveterinär beschlagnahmt - und wenn in Italien die Behörden so eingreifen, braucht man nicht sehr viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie die Bedingungen dort waren. Hermine kam also ins Tierheim Arezzo. Dort interessierte sich ebenfalls keiner außer den Helfern und Mitarbeitern für sie, die versuchen, den Hunden dort das Leben so erträglich und schön wie möglich zu machen. Keine Familie wollte ihr ein Zuhause bieten und so gingen weitere 5 lange Jahre ins Land. Das sind 12 Jahre Leben im Zwinger und das ist wahrlich genug für ein Hundeleben. Bei einem Besuch in der Toskana habe ich sie eingepackt und mit zu uns in die Setterburg genommen.




Hermine ist ein wirklich entzückendes kleines altes Mädel, das gerade versucht, ihren Platz in der Welt neu zu finden. Menschen gegenüber ist sie sehr unterwürfig. Hat man etwas in der Hand, einen Besen oder eine Kaffeekanne zum Beispiel, und geht damit auf sie zu, rennt sie schreiend davon. Ihre Annäherungsversuche sind von Vorsicht geprägt, aber sie schmust sehr gerne und lässt sich die Ohren und das Kinn kraulen. Dann entspannt sich ihr kleiner Körper. Hermine ist ruhig und ausgeglichen, kann alleine bleiben - und wenn es spazieren geht oder es Futter gibt, dann hüpft sie ausgelassen hin und her und freut sich ein Loch in die Mütze. Vor allem den Spaziergängen gehört ihre große Leidenschaft. Dann springt sie mit ihren krummen Beinen lachend durch das Gras, dass die Ohren nur so fliegen. Ihr Umgang mit anderen Hunden ist äußerst selbstbewußt. Sie liegt gerne mit ihnen zusammen im Korb, lässt sich aber auch nicht die Butter vom Brot nehmen. Und sie fährt gerne Auto und macht Ausflüge - kein Wunder, denn sie entdeckt gerade die Schönheiten dieser Welt mit großen staunenden Augen. Katzen zählen nicht zu ihren Freunden.




Leider hinterlässt so ein Leben aber nicht nur Spuren in der Seele, sondern auch im Körper. Hermine hat einen leichten Herzschaden, der noch keine Medikamente braucht, Arthrosen in allen (!) Gelenken, Spondylosen und Mamatumoren. Zu allem Überfluss ist sie auch noch auf Rickettsien positiv getestet. Bevor es den Tumoren an den Kragen geht, müssen die erstmal behandelt werden. Wir gehen davon aus, dass Hermine mit all diesen Befunden auch hier in Deutschland zu den Hunden zählen wird, die es eher schwer haben, ein Zuhause zu finden. Und deshalb bitten wir um Patenschaften und - wenn es möglich ist - einen kleinen Zuschuß in Hermines OP Kasse, denn die zwei OPs der Milchleisten werden in ein paar Wochen anstehen. Hermine ist kastriert, geimpft und gechipt.

Paten: Anja Stilzebach, Ilona Pritzel, Pia Schmidt und Milo, Sybille Beyer


Update 30.06.2018:   Ein Leben wie ein Feuersturm, ein Charakter wie Stahl. Nichts konnte sie beugen, nichts beeindrucken. Erst das hohe Alter hat sie milde gestimmt. Nun haben die drei alten Frauen ihren Schicksalsfaden durchschnitten, nach über 18 Jahren. Machs gut, Herminator. Wir vermissen dich ...



 



 

 

Charly

Charles, English Setter tricolor, klein, unterernährt, vernachlässigt und blind. Charles, kurz Charly, haben wir aus dem ungarischen Tierheim Györ übernommen. Kein Mensch weiß, woher er kam und wie er in der Vergangenheit gelebt hat. Charly wog gerade einmal 12 kg und damit gut die Hälfte von dem, was er eigentlich haben sollte. Aktuell sind es bereits 16 kg, denn Essen ist eine ganz große Leidenschaft von dem alten Buben. Sein eigentliches Alter ist schwer zu schätzen - als wir ihn beim Tierarzt vorstellten, meinte der, wir sollten uns irgendwas zwischen 10 und 1000 Jahren aussuchen, also haben wir uns letztendlich auf 12 geeinigt. Für seine Augen können wir nichts mehr tun, er hat in beiden Glaukome mit Druckerhöhung und auf dem linken Eiweißeinlagerungen. Damit er sich keiner OP mit Augenentfernung unterziehen muss, braucht Charly eine ganze Batterie von Augentropfen. Mit seinem Handicap kommt er gut zurecht und hat sich innerhalb kürzester Zeit in Wohnung und Garten zurecht gefunden. Sein eigentliches Problem ist das Verlassen des Hauses, er hat Angst davor und wir müssen ihn nach draußen tragen. An Spaziergänge ist vorerst deshalb nicht zu denken. Jetzt muss er lernen, dass sich die Haustür immer wieder für ihn öffnet und er nie wieder auf seinen warmen Platz mit dicken Hundebetten und gefüllten Näpfen verzichten muss, aber das braucht Zeit - sehr viel Zeit. Die bekommt er hier, wieviel er davon auch immer brauchen mag. Im Haus ist Charly einfach nur fröhlich, freundlich und anhänglich. Mit allen Hunden, egal ob Rüde oder Hündin, kommt er gut zurecht und orientiert sich prima an ihnen. Charly sucht zur Finanzierung seines Lebensunterhaltes, regelmäßiger Kontrollen seiner Augen durch einen Spezialisten und Medikamentenkosten Paten und Spender.

Paten:
  Dittmar Schwarz und Beate Reuter mit Namensvetter Charly, Hanne und Micha Lubrich - ebenfalls mit Namensvetter Charly, Jörg Laurentsch, Friederike Schefbeck, Aloisia Särve

Update 08.09.2017:  Irgendwie .... irgendwie hatten wir alle gehofft, im Dezember gemeinsam den 18. Geburtstag unseres alten Engländers Charly feiern zu können. Und irgendwie hat es nicht sollen sein. Der alte blinde English Setter begleitet unsere Leser nun schon, seit wir diese Website ins Leben gerufen haben. Und nun sitze ich hier und versuche, dem Buben mit Worten gerecht zu werden, was mir nicht gelingen will. Was soll man über einen alten Hund schreiben, der einem in gut sechs Jahren so sehr ans Herz gewachsen ist? Charly war immer da und es ist für mich, als ob es mein ganzes Leben schon so gewesen wäre. Nie habe ich ihn in all den Jahren auch nur einmal übellaunig erlebt, nie habe ich ihn knurren hören. Er war immer friedlich und freundlich und mit dem zufrieden, was er hatte. Egal, ob der Gustl über ihn drüberumpelte, sich jemand grenzüberschreitend zu ihm in die Kudde packte und ihn an den Ohren zog, Charly war immer beseelt von dieser tiefgreifenden Friedlichkeit und im Reinen mit sich selbst. Und mit seinen blinden Augen hat er letztendlich mehr gesehen, als wir alle zusammen. Alles hat einen Anfang und ein Ende und heute Abend mussten wir ihn dahin ziehen lassen, wohin wir ihm nicht folgen können.


 
 
 


Paten der Setterburg allgemein: Elsbeth Sellis, Claus Küpers + Nicol Schmidt, Ruth Prien,  Anja Thierbach, Dagmar und Thorsten Troczynski, IN Tierschutz, Britta Heinemann, Birgitta und Martin Stark mit Honey
 
 
 
 
 
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